Maßmöbel Werkstatt-Notiz

Offenen Wohnbereich gliedern ohne Wand: Raumteiler, Lofttür und Massivholzregale nach Mass

Manufaktur X Redaktion · 18. Juli 2025 · 12 Minuten Lesezeit · Werkstatt Regensburg

Wohnraum gliedern ohne Wand: Massgefertigte Lösungen für Altbau, Loft und offene Grundrisse in der Schweiz

Wer in einer Schweizer Altbauwohnung lebt - ob Gründerzeitbau in Zürich-Wiedikon, Jahrhundertwende-Wohnung in Bern oder renoviertes Reihenhaus im Mittelland - kennt das Dilemma: Der offene Grundriss wirkt grosszügig und lichtdurchflutet, aber Küche, Essbereich und Wohnzone fliessen so ineinander, dass Struktur und Rückzug fehlen. Wände hochzuziehen kommt selten infrage. Die Alternative sind massgefertigte Möbel und Raumteiler, die exakt auf die tatsächlichen Gegebenheiten des Raums zugeschnitten sind - und das ist in der Schweiz keine Selbstverständlichkeit: Altbauöffnungen messen selten ein rundes Mass, Raumhöhen variieren zwischen 2,60 m und 3,20 m, und eine Standardlösung aus dem Möbelhaus wirkt in solchen Räumen oft wie ein Kompromiss, der es nie ganz geworden ist.

Dieser Ratgeber zeigt, welche Ansätze in der Praxis wirklich funktionieren, wo bei der Planung die häufigsten Fehler entstehen - und wie Sie mit dem 3D-Konfigurator von Manufaktur X Ihre Masslösung in wenigen Minuten online planen können.

Was offene Wohnbereiche schwierig macht - und was wirklich hilft

Offene Grundrisse verbinden Kochen, Essen und Entspannen in einem einzigen durchgängigen Raum. Das hat unbestreitbare Vorteile: mehr Tageslicht, mehr Kommunikation, mehr Grosszügigkeit. Aber vier Probleme kehren in der Praxis immer wieder:

  • Keine klare Funktionsabgrenzung: Arbeiten, Kochen und Erholen konkurrieren im selben Raum. Wer abends auf dem Sofa sitzt und direkt auf den ungeräumten Schreibtisch schaut, schaltet schwerer ab.
  • Schall: In offenen Räumen breitet sich Lärm ungehindert aus - Kochgeräusche überlagern das Gespräch auf dem Sofa, und wer im Wohnzimmer an einem Videocall teilnimmt, stört die ganze Familie.
  • Gerüche: Eine offene Küche ohne bauliche Trennung verteilt Kochdunst in alle Wohnbereiche - auch dann, wenn eine leistungsstarke Dunstabzugshaube vorhanden ist.
  • Sichtachsen auf Unordnung: Eine nicht weggeräumte Küche ist aus dem gesamten Wohnraum sichtbar. Das erhöht den subjektiven Stresspegel messbar.
Eine zweiflügelige Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Flur vom Wohnzimmer.

Diese Probleme lassen sich mit vorübergehenden Mitteln abmildern (Vorhänge, Zimmerpflanzen, Paravent) oder mit dauerhaften Masslösungen strukturell lösen. Welcher Weg sinnvoll ist, hängt davon ab, wie stark die Trennung sein soll, wie der Raum genutzt wird - und natürlich vom Budget.

Methoden im Vergleich: Was dauerhaft wirkt, was flexibel bleibt

Methode Wirkung Flexibilität Massfertigung sinnvoll?
Lofttür (Stahl-Glas) Akustisch und visuell, Licht bleibt erhalten Gering (fest eingebaut) Fast immer - Altbauöffnungen selten normgerecht
Raumteiler (Stahl-Glas) Visuell, Licht bleibt erhalten Gering (fest eingebaut) Ja - Raumhöhe und Breite individuell
Grosses Regal Visuell, Stauraum Mittel Empfehlenswert - Deckenhöhen variieren stark
Rohrregal Visuell, Stauraum Mittel Empfehlenswert
Sitzbank mit Rückenlehne Visuell, Sitzfunktion Hoch Sinnvoll bei unregelmässigen Wandlängen
Zimmerpflanzen und Paravents Visuell, leicht Sehr hoch Nein
Bodenbelagswechsel Visuell (Zonenmarkierung) Keine Nein (bauliche Massnahme)

Warum Standardmasse in Schweizer Wohnungen selten passen

Ein Regal bei IKEA oder Micasa ist in festen Breiten erhältlich - typischerweise 60, 80 oder 100 cm. Eine typische Wohnungswand in einem Berner Altbau misst aber 237 cm, eine Türöffnung in einem Zürcher Gründerzeitbau 196 cm in der Breite, und eine Nische in einem 70er-Jahre-Wohnblock exakt 183 cm. Die Folge: Füllstücke, sichtbare Lücken, oder ein Möbelstück, das einfach nicht richtig sitzt.

Hinzu kommt, dass Altbaudecken in der Schweiz häufig nicht horizontal sind. Wer ein raumhohes Regal mit 2,80 m Höhe kauft und die Decke auf der linken Seite nur 2,77 m hoch ist, hat ein Problem. Massgefertigte Möbel umgehen diese Situation von Anfang an: Sie geben Ihre exakten Wunschmasse ein - die tatsächlich gemessenen Innenabmessungen, nicht einen Richtwert aus dem Bauplan - und erhalten ein Stück, das in diesen Raum gehört.

Eine schwarze Stahl-Glas-Trennwand unterteilt einen hellen Wohnraum von einem Arbeitszimmer.

Im Werkstattalltag zeigt sich: Der häufigste Grund dafür, dass ein massgefertigtes Möbelstück nicht passt, ist eine fehlerhafte Messung - nicht ein Produktionsfehler. Mehr dazu im Abschnitt über das richtige Aufmass weiter unten.

Lofttür nach Mass: Akustische Trennung, ohne den Raum zu verdunkeln

Eine Lofttür nach Mass ist die wirksamste dauerhafte Lösung, wenn der offene Wohnbereich sowohl visuell als auch akustisch gegliedert werden soll - ohne auf Tageslicht zu verzichten. Der Stahlrahmen mit Glasfüllung lässt Licht ungehindert passieren, schliesst den Bereich aber akustisch ab. Besonders relevant: die Trennung zwischen Küche und Wohnraum oder zwischen Wohn- und Arbeitsbereich in Wohnungen ohne separates Homeoffice-Zimmer.

Einige Details, die in der Praxis wichtig sind:

  • Glastypen: Lofttüren werden ausschliesslich mit Sicherheitsglas ausgeführt - entweder Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) oder Verbund-Sicherheitsglas (VSG). ESG zersplittert bei Bruch in kleine, stumpfe Fragmente; VSG hält durch eine einlaminierte Folie zusammen und ist die bessere Wahl für Haushalte mit Kindern oder stark frequentierte Durchgänge.
  • Pulverbeschichtung des Stahlrahmens: Der Rahmen wird pulverbeschichtet - kein Nasslack. Das ergibt eine gleichmässige, kratzfeste Oberfläche, die lösungsmittelbeständig und langlebig ist. Die Farbwahl folgt dem RAL-Farbsystem.
  • Montagefuge: Planen Sie pro Seite rund 5 mm Fuge zwischen Rahmen und Wand ein. Das ist keine Ungenauigkeit, sondern technisch notwendig: Wände in Altbauten sind selten exakt lotrecht, und Stahl dehnt sich bei Temperaturwechseln leicht aus. Diese Fuge wird beim Einbau sauber geschlossen.
  • Produktionszeit: 5-6 Wochen ab Auftragsbestätigung.

Raumteiler nach Mass: Zonen schaffen, Licht behalten

Ein Raumteiler nach Mass funktioniert nach demselben Prinzip wie die Lofttür - Stahlrahmen, Sicherheitsglas, pulverbeschichtet - enthält aber keine Türöffnung. Er steht fest und gliedert den Raum optisch, ohne ihn zu verdunkeln. Typische Einsatzsituationen in Schweizer Wohnungen: die Abtrennung eines Homeoffice-Bereichs im Wohnzimmer, die Trennung von Ess- und Kochzone in einem offenen Grundriss, oder die Raumgliederung in einem Loftgeschoss mit hoher Decke.

Raumteiler lassen sich auch mit einer integrierten Türöffnung kombinieren und werden dann als einheitliche Konstruktion konfiguriert. Produktionszeit: 5-6 Wochen.

Raumteiler - 3D-konfigurator, Manufaktur X
Raumteiler

Regale als Raumteiler: Massivholz nach Mass

Regale sind oft die erste Wahl, wenn Struktur und Stauraum gleichzeitig gefragt sind. Entscheidend ist die Materialqualität - und hier liegen Welten zwischen Standardmöbeln mit furnierter Spanplatte und echtem Massivholz.

Eiche, Buche oder Esche - welche Holzart passt wozu?

Alle Regale von Manufaktur X - sowohl das grosse Regal nach Mass als auch das Rohrregal nach Mass - werden ausschliesslich aus Massivholz gefertigt. Kein Furnier, keine Spanplatte. Das ist keine Marketingaussage, sondern eine handwerkliche Entscheidung: Massivholz kann nachgeschliffen werden, trägt höhere Punktlasten und zeigt auch nach Jahren keine abgeplatzten Kanten - ein Thema, das jeder kennt, der längere Zeit mit furniertem Möbelhaus-Holz gelebt hat.

Holzart Brinell-Härte (HB) Charakter Passt gut zu
Eiche ca. 3,7 Markante Maserung, warme Brauntöne, ausgeprägte Poren Altbau, Loft, Industrial Style
Buche ca. 3,8 Feine, gleichmässige Maserung, heller Ton Skandinavisch, modern, helle Räume
Esche ca. 4,0 Ausdrucksstarke Flammenmaserung, hell mit grauem Unterton Zeitgenössisch, kontrastreich

Hinweis: Die Brinell-Härte ist ein Laborwert; die tatsächliche Kratzfestigkeit im Alltag hängt stark von der Oberflächenbehandlung ab.

Geölt oder lackiert - was macht im Alltag den Unterschied?

Geölte Oberflächen geben das natürlichste Holzgefühl, verlangen aber mehr Pflege: Flüssigkeiten müssen sofort aufgewischt werden, da das Öl keine vollständige Barriere bildet. Der Vorteil: Kratzer lassen sich lokal nachölen, ohne die gesamte Fläche bearbeiten zu müssen. Lackierte Oberflächen sind dichter und alltagsrobuster - bei tiefen Kratzern ist allerdings eine vollständige Neulackierung nötig. In der Beratungspraxis wählen Familien mit kleinen Kindern häufiger die lackierte Variante; wer den natürlichen Holzcharakter schätzt, greift zur geölten.

Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern unterteilt einen hellen Wohnraum von einem Ess- und Küchen

Esstisch und Sitzbank als Zonenmarker

Möbel definieren Zonen nicht nur durch ihre Funktion, sondern auch durch ihre Positionierung. Ein Esstisch nach Mass markiert den Essbereich allein durch seine Präsenz - vorausgesetzt, er ist richtig dimensioniert. In offenen Grundrissen gilt als Faustregel: Pro Person am Tisch mindestens 60-65 cm Tischbreite, und ringsherum mindestens 90 cm freie Lauffläche bis zur nächsten Wand oder zum nächsten Möbelstück.

Eine Sitzbank nach Mass kann die Grenze zwischen Ess- und Wohnbereich markieren und gleichzeitig Sitzfläche bieten. Mit einer höheren Rückenlehne wirkt sie wie eine niedrige Trennwand - optisch raumgliedernder als eine einzelne Stuhlreihe, aber deutlich leichter als ein Regal.

Wichtig zu wissen: Tisch- und Bankplatten sind bei Manufaktur X wahlweise als Leimholz (echtes Massivholz aus verleimten Brettern) oder als Furnier erhältlich. Leimholzplatten zeigen die natürliche Brettstruktur mit leichten Farbunterschieden zwischen den Lagen - das ist kein Fehler, sondern das charakteristische Merkmal echter Massivholzplatten.

Das richtige Aufmass: Wo fast alle Fehler entstehen

Der grösste Risikofaktor bei massgefertigten Möbeln ist nicht die Produktion - es ist das Aufmass. Wer falsch misst, erhält ein perfekt gefertigtes Stück, das trotzdem nicht passt. Das ist frustrierend und vermeidbar. Die häufigsten Fehlerquellen:

Sechs Messfehler - und wie Sie sie von Anfang an vermeiden

Eine raumhohe Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und gleichmäßigem Sprossenraster trennt Wohnbereich und Essbereich voneinander.
  1. Bauplan statt Vor-Ort-Messung: Baupläne zeigen Sollmasse - nicht die tatsächlichen Istmasse. Altbauobjekte weichen regelmässig um 10-30 mm vom Plan ab. Messen Sie immer direkt vor Ort, an mehreren Punkten (oben, Mitte, unten).
  2. Sockelleisten vergessen: Eine 15 mm hohe Sockelleiste reduziert die nutzbare Breite auf beiden Seiten. Wer das vergisst, erhält ein Möbelstück, das nicht bündig an der Wand steht.
  3. Steckdosen und Heizkörper nicht eingezeichnet: Hinter einem Regal verschwinden Steckdosen dauerhaft. Markieren Sie alle Anschlüsse auf einer Skizze, bevor Sie den Konfigurator öffnen.
  4. Schwenkbereich der Tür nicht eingeplant: Eine Lofttür mit 90 cm Flügelbreite braucht 90 cm freien Schwenkbereich. Andernfalls schlägt die Tür gegen die nächste Sitzbank oder Wand.
  5. Montagefuge vergessen: Planen Sie pro Seite rund 5 mm Fuge zwischen Möbelstück und Wand ein. Ohne diese Toleranz lässt sich auch ein massgefertigtes Stück in einer unebenen Öffnung nicht gerade ausrichten.
  6. Höhe nur an einer Stelle gemessen: Decken in Schweizer Altbauten sind selten exakt horizontal. Messen Sie die lichte Höhe an mindestens drei Stellen entlang der geplanten Möbelbreite und verwenden Sie das kleinste Mass.

Eine ausführliche Messanleitung mit Skizzen finden Sie in den FAQ auf manufakturx.ch.

Psychologie der Raumgliederung: Warum das Gehirn Grenzen braucht

Unser Gehirn orientiert sich an räumlichen Ankerpunkten - erkennbaren Grenzen, die signalisieren, welches Verhalten in welcher Zone angemessen ist. Ein Arbeitsbereich ohne visuelle Trennung vom Wohnbereich macht es schwerer, nach der Arbeit abzuschalten; Forschung zur Umgebungspsychologie zeigt, dass Menschen in klar gegliederten Räumen weniger Erschöpfungssymptome berichten als in unstrukturierten offenen Grundrissen.

Für die Praxis bedeutet das: Jede Zone braucht mindestens ein primäres Ankermöbel (Esstisch, Sofa, Schreibtisch) und eine sekundäre Grenzmarkierung (Teppich, Regal, Licht). Zwei Ankerpunkte genügen für eine funktionierende Zone - mehr Elemente erhöhen die Komplexität ohne proportionalen Mehrwert.

Akustik im offenen Wohnbereich: Was physikalisch hilft

Harte, glatte Flächen reflektieren Schall; weiche, poröse Materialien absorbieren ihn. In absteigender Wirkung:

  • Teppich auf mindestens 40 % der Bodenfläche: Der grösste Einzeleffekt - der Boden ist die grösste reflektierende Fläche im Raum.
  • Vollständig bestückte Regale: Bücher und Objekte mit unregelmässiger Oberfläche absorbieren Schall spürbar besser als ein halb leeres Dekorationsregal.
  • Polstermöbel und schwere Vorhänge: Jede textile Fläche dämpft; schwere Stoffe wirken besser als leichte.
  • Stahl-Glas-Raumteiler: Reduziert die Schallausbreitung zwischen Zonen ohne Textilien - relevant für Raumkonzepte, die bewusst auf harte Materialien setzen.
Eine fest montierte Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und mehreren Glasfeldern trennt einen Wohnbereich vom Eingangsbereich.

Temporäre Raumteiler: Pflanzen, Vorhänge, Paravent

Wer noch nicht sicher ist, wie die Zonierung langfristig aussehen soll, kann mit reversiblen Mitteln beginnen. Ihre Möglichkeiten - und ihre Grenzen:

  • Grossblättrige Zimmerpflanzen (Monstera, Ficus lyrata, Strelitzie) in Kübeln ab 40 cm Durchmesser erzeugen eine grüne Sichtbarriere. Sie ersetzen keine akustische Trennung, wirken aber als visuelle Grenzmarkierung und verbessern die Raumluft.
  • Deckenmontierte Vorhänge auf einer Schiene lassen sich bei Bedarf schliessen und tagsüber vollständig öffnen. Halbtransparente Stoffe lassen Licht durch, nehmen aber die direkte Sicht - sinnvoll zwischen Wohn- und Schlafbereich in Studios.
  • Paravents sind die flexibelste Lösung, aber auch die instabilste: Sie kippen bei Zugluft und bieten keine akustische Wirkung.

Beleuchtung und Bodenbelag: Zonen ohne Möbel definieren

Zwei Massnahmen, die keine zusätzlichen Möbel erfordern und trotzdem starke Zoneneffekte erzeugen:

Bodenbelagswechsel markiert Zonengrenzen klar und dauerhaft: Parkett im Wohnbereich, Steinzeug in der Küche, ein Teppich unter der Sitzgruppe. Der Materialwechsel signalisiert dem Auge eine Funktionsänderung - ohne physische Barriere. Wichtig: Übergänge zwischen verschiedenen Belägen sollten bündig ausgeführt oder mit einem sauberen Übergangsstreifen abgeschlossen werden, damit keine Stolperkante entsteht.

Lichtplanung wirkt besonders abends: Ein Pendelleuchter über dem Esstisch (Unterkante rund 70-75 cm über der Tischfläche), eine Stehleuchte in der Leseecke, helles Arbeitslicht in der Küche. Unterschiedliche Lichttemperaturen - warmweiss im Wohnbereich, neutralweiss in der Küche - verstärken den Zoneneffekt zusätzlich.

Besondere Wohnsituationen in der Schweiz

Altbau mit Dachschräge

Wohnungen unter dem Dach stellen besondere Anforderungen an die Raumgliederung: Die Dachschräge zieht die nutzbare Höhe auf einer Seite deutlich herunter, und ein Regal oder Raumteiler muss exakt darauf abgestimmt sein. Standardmöbel scheitern hier fast immer - ein massgefertigtes Stück, das die Schräge in seiner Form aufnimmt oder bewusst davor endet, ist die einzige saubere Lösung.

Eine raumhohe Stahl-Glas-Trennwand mit schwarzem Stahlrahmen und gleichmäßigem Sprossenraster trennt einen Wohnbereich von einem Arbeitszimmer.

Homeoffice im Wohnraum

Seit sich das Arbeiten von zuhause auch in der Schweiz dauerhaft etabliert hat, ist die Trennung von Arbeits- und Wohnbereich eine der häufigsten Planungsaufgaben. Eine Lofttür oder ein Raumteiler zwischen den Zonen ist die technisch sauberste Lösung - sie ermöglicht akustische Trennung bei Videocalls und signalisiert dem Gehirn den Wechsel zwischen Arbeitsmodus und Feierabend. Wer keine bauliche Massnahme möchte, kann mit einem hohen Regal arbeiten, das zur Wohnseite dekorativ gestaltet ist und zur Arbeitsseite als Stauraum dient.

70er-Jahre-Wohnung mit niedrigen Decken

Wohnungen aus den 70ern haben häufig Raumhöhen um 2,40-2,50 m - ein Mass, das bei Standardregalen oft zu Lücken zwischen Möbeloberkante und Decke führt. Raumhohe Massmöbel schliessen diese Lücke sauber ab und lassen den Raum optisch höher wirken.

Multifunktionale Möbel: Doppelnutzen im offenen Grundriss

In einer offenen Wohnung ist jedes Möbelstück, das nur eine einzige Funktion erfüllt, eine verpasste Chance. Kombinationen, die in der Praxis funktionieren:

  • Sitzbank mit Stauraum: Begrenzt die Esszone zur Wohnzone hin, bietet Sitzfläche und schliesst Stauraum ein - besonders wertvoll in Wohnungen ohne separate Abstellkammer.
  • Rohrregal beidseitig zugänglich: Zur Wohnseite Bücher und Dekoration, zur Küchenzone Kochbücher und Vorräte.
  • Esstisch mit Einlegeplatte: Ein Esstisch nach Mass wächst von der Alltagsgrösse für vier Personen auf die Festgrösse für acht - ohne dauerhaft zu viel Fläche zu beanspruchen.

Der 3D-Konfigurator: Masslösung in Minuten planen

Manufaktur X fertigt alle Produkte in der EU und liefert direkt in die Schweiz - inklusive aller Zoll- und Importkosten, ohne versteckte Zusatzgebühren. Im 3D-Konfigurator auf manufakturx.ch geben Sie Ihre exakten Wunschmasse ein, wählen Material und Oberfläche, und sehen den Festpreis in Franken sofort - ohne Aussendienst-Termin, ohne Angebotsprozess, ohne Wartezeit. Konfigurieren, Preis prüfen, bestellen.

ProduktPreis abHinweis
Lofttür1.215 CHFGünstigste mögliche Variante
Raumteiler2.325 CHFStahl-VSG, individuelle Breite
Großes Regal3.360 CHFMassivholz, Stahlgestell, raumhoch
Esstisch1.660 CHFMassivholz, Stahlgestell
Couchtisch1.215 CHFMassivholz, Stahlgestell
Sitzbank1.155 CHFMassivholz, Stahlgestell
TV-Board1.615 CHFMassivholz, Stahlgestell
Rohrregal1.120 CHFModulares Rohrregal

Häufige Fragen

Wie viel Montagefuge brauche ich bei einer massgefertigten Lofttür?

Planen Sie pro Seite rund 5 mm Fuge zwischen Türrahmen und Wand ein. Diese Toleranz gleicht Wandunebenheiten aus und wird beim Einbau mit Montageschaum oder Dichtband sauber geschlossen. Ohne diese Fuge lässt sich ein Stahlrahmen in einer nicht exakt lotrechten Öffnung nicht korrekt ausrichten.

Kann ich eine offene Küche nachträglich abtrennen, ohne Wände zu bauen?

Ja. Eine Lofttür oder ein Raumteiler aus Stahl und Sicherheitsglas schafft eine funktionale Trennung - Gerüche und Schall bleiben in der Küchenzone, Tageslicht kommt trotzdem durch. Beide Lösungen sind nachträglich einbaubar und erfordern keine statischen Eingriffe, sofern keine tragende Wand betroffen ist. Im Zweifelsfall sollte vor der Beauftragung ein Fachmann die Statik prüfen.

Welche Holzart ist am härtesten und damit am robustesten?

Von den drei bei Manufaktur X verfügbaren Holzarten hat Esche mit ca. 4,0 HB die höchste Brinell-Härte, gefolgt von Buche (ca. 3,8 HB) und Eiche (ca. 3,7 HB). Die Unterschiede sind im Alltag gering; die Oberflächenbehandlung - geölt oder lackiert - hat auf die praktische Kratzfestigkeit einen grösseren Einfluss als die Holzartwahl allein.

Lohnt sich Massfertigung auch in Wohnungen mit normgerechten Massen?

Ja - auch in Räumen mit runden Massen bietet Massfertigung Vorteile bei Tiefe und Breite. Standardregale sind auf 30 oder 40 cm Tiefe normiert; ein Regal mit 36 cm Tiefe, das exakt in eine Nische passt, ist im Handel nicht erhältlich. Ob sich der Mehrpreis lohnt, zeigt ein direkter Preisvergleich im Konfigurator - in Echtzeit, in Franken.

Sind alle Preise im Konfigurator für die Lieferung in die Schweiz inklusive Zoll?

Ja. Die im Konfigurator angezeigten Preise für Lieferungen nach manufakturx.ch beinhalten alle Import- und Zollkosten. Es gibt keine versteckten Gebühren beim Empfang der Ware.

Manufaktur X - maßgefertigte Möbel aus Stahl, Glas und Massivholz im 3D-Konfigurator - Raumteiler
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