Wer einen offenen Grundriss gliedern möchte, ohne in tragende Strukturen einzugreifen, steht vor einer klassischen Planungsaufgabe: Wie entsteht ein echter Raumabschluss, der gleichzeitig Tageslicht weiterleitet? Ein Stahl-Glas-Raumteiler nach Mass löst diesen Widerspruch - er schliesst den Raum raumhoch ab, ohne eine gemauerte Wand zu erfordern, und bleibt bei Bedarf vollständig rückbaubar. Manufaktur X fertigt jeden Raumteiler individuell in der EU und liefert direkt in die Schweiz - alle Preise im Online-Konfigurator verstehen sich inklusive Zoll und Einfuhr, ohne versteckte Zusatzkosten.

Warum ein Stahl-Glas-Raumteiler - und nicht einfach ein Regal?
Ein freistehendes Regal zoniert einen Raum optisch, schafft aber keinen definierten Abschluss. Geräusche, Gerüche und Licht wandern über, unter und seitlich am Regal vorbei. Ein Glas-Raumteiler hingegen schliesst die Öffnung raumhoch - vom Boden bis zur Decke, bündig in der Wandöffnung verankert. Der Unterschied ist nicht nur ästhetisch, sondern funktional: Kochgerüche bleiben in der Küche, Geräusche aus dem Homeoffice dringen weniger stark in den Wohnbereich, und der Raum erhält eine klare Zonierung, die ein Regal schlicht nicht bieten kann.
Das Problem mit Konfektionsmassen
Standardlösungen aus dem Handel enden typischerweise bei 210 cm Höhe. Wer in einer Altbauwohnung aus der Gründerzeit lebt - häufig mit Raumhöhen zwischen 270 und 320 cm - steht vor einem ungelösten Problem: Ein Regalteiler mit 182 cm Höhe lässt in einem Raum mit 290 cm Deckenhöhe mehr als einen Meter offen. Dieser Streifen verpufft sowohl optisch als auch akustisch. Massgefertigte Stahl-Glas-Konstruktionen nutzen die volle lichte Höhe bis 350 cm - ohne in die Tragstruktur des Gebäudes einzugreifen.
Dasselbe gilt für Breiten: Wohnungsgrundrisse in Schweizer Mehrfamilienhäusern aus den 1960er und 1970er Jahren weisen häufig breite Durchgangssituationen auf, die mit keiner Standardbreite sinnvoll zu schliessen sind. Exakt hier ist Massfertigung keine Komfortoption, sondern die einzige praktikable Lösung.
Tageslicht als funktionale Notwendigkeit
In tiefen Grundrissen mit Fenstern nur an einer Aussenwand - in Schweizer Reihenhäusern und vielen Stadtwohnungen eine verbreitete Situation - ist ein abgetrennter Bereich ohne Glaswand dauerhaft auf Kunstlicht angewiesen. Ob Schlafzimmer, Arbeitszimmer oder Ankleidebereich: Wer einen solchen Bereich mit einer Massivwand abtrennt, schafft einen Raum ohne natürliches Licht. Ein transparenter oder transluzenter Raumteiler leitet diffuses Tageslicht weiter und vermeidet damit dauerhafte Abhängigkeit von elektrischer Beleuchtung.
Raumteiler-Typen im direkten Vergleich
Nicht jede Raumtrennung leistet dasselbe. Die folgende Übersicht zeigt, welcher Typ welche Anforderungen tatsächlich erfüllt.
| Typ | Echter Raumabschluss | Tageslichtdurchlass | Raumhohe Ausführung | Massfertigung |
|---|---|---|---|---|
| Vorhang / mobile Stellwand | Nein | Blockiert | Selten | Nein |
| Offenes Regal | Nein | Teilweise | Selten | Begrenzt |
| Massivholz-Trennwand | Ja | Keines | Möglich | Ja |
| Stahl-Glas-Raumteiler (Manufaktur X) | Ja | Ja (je nach Glastyp) | Ja, bis 350 cm | Vollständig nach Mass |
Mobile Stellwände und Vorhänge lassen sich flexibel umstellen, schaffen aber keinen echten Abschluss. Schall passiert ungehindert, zur Decke bleibt immer eine Lücke.
Offene Regalwände - ob von IKEA, Micasa oder einem lokalen Schreiner - zonieren optisch, ersetzen aber keine Trennwand. Der konstruktive Unterschied zum echten Raumteiler ist grundlegend, nicht nur ästhetisch.
Massivholz-Trennwände bieten Sichtschutz und Wärme, lassen aber kein Tageslicht durch. Sie sind nur sinnvoll, wenn beide abgetrennten Bereiche ein eigenes Aussenfenster haben. Wo Manufaktur X Massivholz einsetzt, kommen ausschliesslich die Harthölzer Eiche, Buche und Esche zum Einsatz.
Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktionen sind die einzige Lösung, die gleichzeitig echten Raumabschluss, Tageslichtdurchlass und Massfertigung bietet. Der Stahlrahmen aus pulverbeschichtetem Stahl ermöglicht filigrane Profile, die in Lofts und historischen Grundrissen die Architektursprache aufnehmen, anstatt ihr zu widersprechen.
Raumteiler oder Lofttür - was brauchen Sie wirklich?
Die Grundfrage lautet nicht, was schöner aussieht, sondern ob Sie einen Bereich dauerhaft abgrenzen oder bei Bedarf öffnen möchten. Ein Stahl-Glas-Raumteiler nach Mass ist eine feststehende Konstruktion ohne bewegliche Teile - er gliedert den Grundriss dauerhaft. Eine Lofttür nach Mass trennt und verbindet je nach Bedarf: akustisch und visuell geschlossen, auf Wunsch vollständig offen.
Wer beim Kauf eines Raumteilers unsicher ist, ob gelegentlich ein Durchgang benötigt wird, sollte eine Aussparung ohne Tür von Beginn an einplanen. Eine nachträgliche Änderung an einer bereits montierten Konstruktion erfordert in der Regel die vollständige Demontage des Rahmens und neue Glasscheiben - das ist aufwendig und kostspielig.
Gemeinsam bestellen lohnt sich
Wer Raumteiler und Lofttür von verschiedenen Herstellern bezieht, riskiert sichtbare Materialbrüche: unterschiedliche Profilstärken, leicht abweichende RAL-Töne, verschiedene Glasstärken. Werden beide Elemente bei Manufaktur X in einer Bestellung zusammengefasst, entstehen sie aus derselben Produktionscharge - mit identischer Farbe, Profilstärke und Glasart. Zusätzlich entfällt eine zweite Lieferkoordination, was bei Schweizer Adressen besonders praktisch ist.
Typische Anwendungssituationen
Der feststehende Raumteiler eignet sich für die Zonierung zwischen Ess- und Wohnbereich in Altbauwohnungen, für die Abtrennung eines Homeoffice vom Wohnzimmer oder für die Trennung von Küche und Essbereich in einem Loft-Grundriss. Die Lofttür ist die richtige Wahl für Schlafzimmer, Arbeitszimmer und Ankleideräume, die je nach Situation vollständig geschlossen werden sollen. Ein Beispiel aus der Praxis: In einem umgebauten Reihenhaus aus den 1970er Jahren im Raum Zürich wurde das Erdgeschoss offen gestaltet und der Essbereich mit einem Stahl-Glas-Raumteiler in dunklem Rauchglas vom Wohnbereich abgetrennt - ohne den Grundriss dauerhaft zu fixieren oder in tragende Bauteile einzugreifen.
Sechs Konstruktionsvarianten - welche passt zu Ihrer Öffnung?
Die Wahl der Konstruktionsvariante hängt von Öffnungsbreite, gewünschtem Durchgang und Raumhöhe ab - nicht allein von gestalterischen Vorlieben.
- Feststehender Raumteiler: Keine beweglichen Teile, vollständig verglast. Geeignet für Trennungen ohne regelmässigen Durchgang. Weil Beschläge und Schliessmechanik entfallen, ist dies auch die kosteneffizienteste Variante.
- Raumteiler mit begehbarem Durchgang: Eine Aussparung ohne Tür ermöglicht den Durchgang, ohne bewegliche Teile. Sinnvoll, wenn ein Durchgang gewünscht ist, aber keine schliessbare Tür benötigt wird.
- Raumteiler mit festem Seitenteil: Bei breiteren Öffnungen schliesst ein festes Seitenteil die Restbreite verglast ab. Typisches Beispiel: Öffnung von 160 cm, Seitenteil 60 cm neben einem 100 cm breiten Durchgang.
- Zweiteiliger Raumteiler: Für breite Öffnungen ohne Seitenteil; zwei Felder schliessen die Breite verglast ab, optional mit begehbarem Durchgang in der Mitte.
- Raumteiler mit zwei festen Seitenteilen und mittigem Durchgang: Für sehr breite Öffnungen, wenn eine breite Raumfront optisch geschlossen bleiben soll, aber ein schmaler begehbarer Bereich in der Mitte benötigt wird.
- Oberlicht-Erweiterung: Ergänzung oberhalb des Raumteilers für Raumhöhen über 240 cm. Das Oberlicht ist kein nachträgliches Zubehör - es beeinflusst Rahmenhöhe und Befestigungspunkte an der Decke und muss von Beginn an eingeplant werden. Eine Nachrüstung nach Einbau des Rahmens ist konstruktiv nicht möglich.
Als Faustregel gilt: Ab einer Öffnungsbreite von mehr als 120 cm wirkt ein einzelnes Glasfeld proportional unausgewogen. Ein festes Seitenteil teilt die Gesamtbreite auf und hält das Hauptfeld in einem handhabbaren Format. Ab einer Raumhöhe von 240 cm sollte das Oberlicht grundsätzlich in die Planung einbezogen werden.
Fünf Glastypen: Transparenz, Sichtschutz und Lichtverteilung
Manufaktur X bietet für den Glas-Raumteiler genau fünf Glastypen an, die sich grundlegend in Transparenz, Lichtdurchlässigkeit und Sichtschutz unterscheiden. Die Glaswahl ist nach Produktionsbeginn nicht mehr änderbar - klären Sie diese Entscheidung vor dem Abschluss im Konfigurator.
Klarglas bietet unverfälschte Durchsicht ohne Tönung oder Struktur. Es ist die richtige Wahl, wenn die Sichtverbindung zwischen zwei Bereichen ausdrücklich gewünscht ist - etwa zwischen Eingangsbereich und Wohnzimmer oder zwischen Wohn- und Essbereich. Ein praktischer Hinweis: Klarglas zeigt Fingerabdrücke, Wasserflecken und Staub deutlich sichtbarer als Milch- oder Strukturglas. Wer das Glas seltener putzen möchte, sollte das bei der Wahl berücksichtigen.
Milchglas ist mattiert und streut Licht diffus. Konturen und Bewegungen sind bei direktem Gegenlicht als Silhouette erkennbar, klare Details bleiben verborgen. Geeignet für Ankleideräume, Bäder und Arbeitszimmer, wo Tageslicht und Sichtschutz gleichzeitig gefragt sind. Im Konfigurator steht genau eine Option Milchglas zur Verfügung - ohne Abstufungen oder Untertypen.
Rauchglas dunkelt leicht ab und eignet sich für Büros, Flure und zurückhaltende Wohnkonzepte, bei denen ein Sichtschutz gewünscht ist, ohne den Raum vollständig abzuschirmen. Der Industriecharakter eines Lofts bleibt erhalten, der Bereich dahinter wird nur leicht verhüllt.
Dunkles Rauchglas geht einen Schritt weiter: Die stärkere Abdunkelung erzeugt einen visuellen Abschluss, der auch bei direkter Beleuchtung auf der anderen Seite wirkt. In Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz entsteht eine Industrial-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet.
Strukturglas ist vertikal geriffeltes Glas. Es verzerrt die Sicht, ohne sie vollständig zu blockieren - je nach Abstand und Lichtsituation mal halbtransparent, mal nahezu blickdicht. Es setzt einen architektonischen Akzent, der sich für Küchen-Abtrennungen und Eingangsbereiche besonders eignet.
Eine häufig übersehene Entscheidungsdimension: Klarglas wirkt im Schlafzimmer bei eingeschaltetem Licht nachts wie ein Schaufenster. Wer Sichtschutz im Schlafbereich benötigt, wählt Milch- oder Strukturglas - unabhängig davon, wie das Glas tagsüber wirkt.
ESG oder VSG: Welches Sicherheitsglas ist das richtige?
Manufaktur X verwendet für alle Raumteiler ausschliesslich Sicherheitsglas - entweder ESG (Einscheibensicherheitsglas) oder VSG (Verbundsicherheitsglas). Beide Varianten kosten bei Manufaktur X identisch; VSG ist kein Aufpreis-Produkt.
ESG - gehärtetes Einscheibensicherheitsglas
Einscheibensicherheitsglas ist thermisch gehärtetes Glas: deutlich stoss- und schlagfester als normales Floatglas, ausserdem hitzebeständig. Im Bruchfall zerfällt ESG in kleine, stumpfkantige Stücke statt in scharfkantige Splitter - die Verletzungsgefahr sinkt erheblich. ESG ist die Standardwahl für Raumteiler im Wohnbereich ohne besondere Anforderungen: Lofts, Büros, Flure, Wohn- und Essbereiche.
VSG - Verbundsicherheitsglas mit Sicherheitsfolie
VSG besteht aus zwei je 3 mm starken Glasscheiben, die durch eine 1 mm elastische Spezialfolie dauerhaft verbunden sind. Bei einem Bruch haften die Splitter an der Folie - das Glas bleibt weitgehend intakt und öffnet keine scharfkantigen Bruchstellen. Das ist der entscheidende Unterschied zu ESG: VSG versagt nicht schlagartig, sondern hält die Konstruktion auch nach einem Aufprall zusammen. Für grössere Glasflächen mit Bodenkontakt, Haushalte mit Kindern und Trennwände in stark frequentierten Bereichen ist VSG die begründete Wahl. Die Verbundfolie bietet zusätzlich verbesserten Schallschutz sowie UV-Filterung. Bei grossen Formaten empfiehlt Manufaktur X generell VSG.
Direkter Vergleich ESG und VSG
| ESG | VSG | |
|---|---|---|
| Aufbau | Einscheibe | Zwei Scheiben à 3 mm, verbunden durch 1 mm Folie |
| Bruchverhalten | Kleine, stumpfe Bruchstücke | Splitter haften an Folie - Glas bleibt gebunden |
| Sicherheit | Deutlich weniger gefährlich als Floatglas | Erhöhter Schutz, geeignet für Haushalte mit Kindern |
| Einsatzbereich | Wohnbereiche ohne Sonderanforderungen | Familienhaushalte, öffentliche Bereiche, grosse Formate |
| Zusatznutzen | Stoss-, schlag- und hitzebeständig | Besserer Schallschutz und UV-Filterung durch Folie |
| Preis bei Manufaktur X | Identisch - kein Aufpreis für VSG | |
Pulverbeschichtung und RAL-Farbe: Das Profil prägt den Eindruck
Bei einem Stahl-Glas-Raumteiler im Industriestil ist das sichtbare Profil-Raster aus pulverbeschichtetem Stahl das prägende Element - stärker als die Glasfüllung dahinter. Die Rahmenfarbe bestimmt den Gesamteindruck, unabhängig davon, ob das Glas klar oder mattiert ist.
Manufaktur X pulverbeschichtet den Stahlrahmen in jeder RAL-Farbe ohne Aufpreis. Die Pulverbeschichtung erreicht in der Fertigung eine Schichtdicke von 60 bis 80 µm - kratzfest, gleichmässig deckend und dauerhaft stabil, auch in Küchennähe oder bei wechselnder Luftfeuchtigkeit. Das ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber herkömmlich lackierten Oberflächen: Die Pulverbeschichtung ist gleichzeitig härter, farbbeständiger und umweltschonender, weil keine Lösungsmittel eingesetzt werden.
RAL 9005 Tiefschwarz ist die häufigste Wahl: Sie betont das Stahlprofil, setzt klare Kontraste und funktioniert in nahezu jedem Einrichtungsstil. RAL 7016 Anthrazitgrau fügt sich in gemischte Materialumgebungen ein und harmoniert mit Betonoberflächen und Sichtmauerwerk. RAL 9010 Reinweiss und RAL 9016 Verkehrsweiss eignen sich für helle, zurückhaltende Konzepte, in denen der Rahmen optisch in den Hintergrund treten soll.
Farben immer im Raum prüfen - nicht nur am Bildschirm
RAL-Töne weichen auf Monitoren häufig von ihrer realen Erscheinung ab. RAL 9005 Tiefschwarz und RAL 9004 Signalschwarz sehen am Bildschirm nahezu identisch aus, sind im Raum unter Tageslicht aber klar verschieden. RAL 9011 Graphitschwarz hat unter Kunstlicht einen leichten Blaustich, RAL 9005 wirkt neutraler. Gleichen Sie vorhandene Stahlelemente im Raum - Heizkörper, Fensterkonstruktionen, Treppengeländer - vor der Bestellung mit einem RAL-Fächer ab. Wer diesen Schritt überspringt, riskiert Farbbrüche, die sich nachträglich nicht korrigieren lassen.
Mehrere Elemente im selben Projekt: alles in einer Bestellung
Pulverbeschichtungen werden chargenweise produziert. Wer mehrere Raumteiler oder eine Kombination aus Raumteiler und Lofttür plant, sollte alle Elemente in einer einzigen Bestellung zusammenfassen. Separate Bestellungen können zu minimalen, aber im Raum sichtbaren Farbabweichungen führen.
Sprossengliederung: Proportionen richtig einschätzen
Die Anzahl, Teilung und Anordnung der Sprossen definiert den Charakter eines Raumteilers stärker als die Glaswahl. Ein Sprossenmuster, das auf dem Bildschirm ausgewogen wirkt, kann im Raum gedrungen erscheinen, wenn die Öffnung deutlich höher ist als erwartet. Als Orientierung gilt: Felder mit einem Höhe-zu-Breite-Verhältnis zwischen 1,5:1 und 2,5:1 wirken in den meisten Raumsituationen stimmig.
Der 3D-Konfigurator von Manufaktur X zeigt das gewählte Sprossenmuster in Echtzeit mit den eingegebenen Massen - inklusive sofortiger Preisanzeige bei jeder Änderung. Zusätzlich lohnt sich eine physische Probe vor Ort: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen. Was am Bildschirm überzeugend aussieht, kann im Raum zu schmal oder zu massiv wirken - die Probe vor Ort kostet nichts und vermeidet teure Fehlentscheidungen.
Wo Stahl-Glas-Raumteiler im Alltag eingesetzt werden
Homeoffice-Bereich im Wohnzimmer abtrennen
Hybrides Arbeiten ist in der Schweiz weit verbreitet - der Bedarf an wirksamer Raumtrennung in Wohnungen ist dauerhaft erhöht. Ein Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die akustische Abtrennung und gleichzeitigen Tageslichtdurchlass bieten. Typische Konfiguration: festes Seitenteil mit Durchgang, Milchglas für Sichtschutz bei gleichzeitigem Lichtdurchlass, Rahmen in RAL 7016 Anthrazitgrau.
Küche und Wohnzimmer zonieren
In offenen Grundrissen - in Neubauten wie in sanierten Altbauwohnungen - trennt ein Stahl-Glas-Raumteiler zwischen Küche und Wohnzimmer Kochgerüche und Geräusche ab, ohne die Sichtverbindung zu unterbrechen und ohne das Tageslicht zu blockieren. Klarglas ist hier die Standardwahl, wenn kein Sichtschutz benötigt wird. Milchglas kann die richtige Alternative sein, wenn vom Wohnzimmer kein Einblick in die Küche gewünscht ist - das Licht fliesst trotzdem durch.
Schlafbereich im Loft definieren
In einem Loft trennt ein raumhoher Glas-Raumteiler einen Schlafbereich vom offenen Wohnbereich ab - bei Raumhöhen bis 300 cm und mehr, ohne Wandanbindung und ohne die Stützenstruktur des Gebäudes zu verdecken. Dunkles Rauchglas in Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz erzeugt eine Industrial-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet.
Ankleidebereich abtrennen
Milchglas trennt Schlaf- und Ankleidebereich mit Sichtschutz, ohne die Lichtverteilung im Raum zu unterbrechen. Der fehlende Schwenkbereich einer separaten Tür wird als nutzbare Fläche zurückgewonnen - in Schlafzimmern mit begrenztem Grundriss ein messbarer Vorteil, der sich besonders in Schweizer Stadtwohnungen auszahlt.
Diele und Wohnzimmer trennen
Zwischen Eingangsbereich und Wohnzimmer reicht eine Festverglasung ab ca. 80 bis 90 cm Breite aus, wenn kein zusätzlicher Durchgang benötigt wird. Diese Lösung ersetzt einen klassischen Windfang, ohne den Flur optisch zu verkleinern - der Durchgang bleibt seitlich frei.
Büro und Besprechungsbereich
Besprechungsräume lassen sich mit einem Stahl-Glas-Raumteiler vom Open-Space trennen, ohne die Sichtverbindung aufzugeben. VSG bietet zusätzlichen Schallschutz. Die Sichtverbindung zum Team bleibt vollständig erhalten, Gespräche werden akustisch wirksam gedämpft.
Ferienwohnungen und Mietobjekte
Ein Raumteiler mit begehbarem Durchgang ermöglicht es, Küche und Wohnbereich je nach Bedarf optisch zu trennen oder vollständig offen zu halten. Die Pulverbeschichtung mit 60 bis 80 µm Schichtdicke und das Sicherheitsglas sind für den dauerhaften Mietbetrieb ausgelegt - ohne Nachbehandlung oder Versiegelung.
Aufmass nehmen: So vermeiden Sie Fehler in Altbauöffnungen
Der Raumteiler wird exakt in den Abmessungen gefertigt, die Sie im Konfigurator eingeben. Nach Produktionsbeginn sind keine Korrekturen mehr möglich. Der häufigste Grund, warum massgerechte Elemente nicht passen, ist kein Produktionsfehler - es ist ein falsch genommenes Aufmass. Das gilt für jede Massfertigung.
Aufmass Schritt für Schritt
- Breite an drei Stellen messen: Oben, in der Mitte und unten. Alle drei Werte notieren.
- Höhe an drei Stellen messen: Links, in der Mitte und rechts. Alle drei Werte notieren.
- Kleinstes Mass als Basis verwenden: Gefertigt wird nach den im Konfigurator eingegebenen Massen. Das kleinste gemessene Mass stellt sicher, dass das Element an der engsten Stelle noch passt.
- Montagefuge einkalkulieren: Pro Seite ca. 5 mm Montagefuge einplanen - das heisst: von der lichten Öffnungsbreite 10 mm abziehen, von der lichten Höhe ebenfalls 10 mm. Diese Fuge ist nötig, damit der Rahmen plan eingesetzt und nachgejustiert werden kann, bevor er gedübelt wird.
- Abweichung prüfen: Wenn der Unterschied zwischen kleinstem und grösstem Mass mehr als 10 mm beträgt, Skizze hochladen statt Standardmasse eingeben.
Konkretes Rechenbeispiel: Sie messen die lichte Breite und erhalten 985 mm oben, 982 mm in der Mitte, 988 mm unten. Basis ist 982 mm. Abzüglich 10 mm Montagefuge geben Sie 972 mm im Konfigurator ein. Wer diesen Schritt überspringt und 985 mm eingibt, bestellt ein Element, das an der engsten Stelle 13 mm zu breit ist.
Altbauwohnungen: Öffnungen sind selten rechteckig
In Gründerzeitbauten und in Wohnhäusern aus den 1960er und 1970er Jahren weichen Wandöffnungen häufig von der Rechteckform ab. Die obere Kante kann um mehrere Millimeter aus der Waage sein, die Seiten laufen leicht konisch. In der Produktion zeigt sich: Bei rund 70 % der eingehenden Aufmasse aus Altbauten weichen die gemessenen Breiten oben und unten voneinander ab - Toleranzen von 8 bis 20 mm sind keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Das kleinste gemessene Mass sichert ab, dass das Element an der engsten Stelle noch eingebaut werden kann.
Dachschrägen und Sonderformen: Skizze einreichen
Gewölbebögen, Dachschrägen und trapezförmige Öffnungen lassen sich nicht im Standardkonfigurator abbilden. Wer in einer Dachwohnung mit Dachschräge oder einem Altbau mit unregelmässigen Öffnungen plant, zeichnet die Öffnung massstabsgerecht mit allen relevanten Massen und reicht die Datei über den Skizzen-Upload-Service bei Manufaktur X ein. Das Team prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot - ohne Verpflichtung. Bei Sondergeometrien verlängert sich die Produktionszeit gegenüber dem Standard.
Verankerung im Untergrund
Der Stahlrahmen wird in den Untergrund gedübelt. Bei massivem Mauerwerk oder Betondecken - in Schweizer Mehrfamilienhäusern häufig der Standard - ist das unkritisch. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab zu klären; gegebenenfalls ist ein Stahlwinkel zur Lastverteilung einzuplanen. Bestandsfotos der Öffnung und eine Skizze helfen dabei, Besonderheiten wie Laibungstiefe oder vorhandene Zargen frühzeitig zu erkennen.
Die häufigsten Planungsfehler - und wie Sie sie umgehen
- Aufmass nur einmal und in Wandmitte nehmen. Wer die Breite einer Öffnung nur an einer Stelle - meist in Augenhöhe - misst, riskiert Passungenauigkeiten von 15 bis 25 mm. In Altbauwänden sind solche Abweichungen zwischen Oberkante und Unterkante die Regel. Lösung: Breite und Höhe je an mindestens drei Punkten messen, kleinstes Mass als Bestellmass verwenden.
- Montagefuge vergessen. Wer die lichte Öffnung 1:1 als Bestellmass eingibt, erhält ein Element, das exakt in die Öffnung passt - aber nicht eingebaut werden kann, weil kein Spielraum zum Ausrichten bleibt. Lösung: Pro Seite ca. 5 mm Montagefuge abziehen, also je 10 mm von Breite und Höhe.
- Sprossenmuster ohne Proportionsprüfung wählen. Ein Muster, das am Bildschirm stimmig wirkt, kann im Raum gedrungen erscheinen, wenn die Öffnung 300 cm hoch ist. Lösung: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus normalem Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.
- Rahmenfarbe nur am Bildschirm beurteilen. RAL-Töne weichen auf Bildschirmen von der realen Erscheinung ab. Lösung: Vorhandene Stahlelemente im Raum mit einem RAL-Fächer abgleichen, bevor die Farbe festgelegt wird.
- Zu früh bestellen - vor Abschluss aller Rohbauarbeiten. Putz- oder Estricharbeiten können Masse noch verändern. Lösung: Erst bestellen, wenn die Wandöffnung in ihrer endgültigen Form vorliegt und die Masse verbindlich abgenommen werden können.
- Keinen Durchgang eingeplant, obwohl er später benötigt wird. Eine nachträgliche Integration erfordert Demontage, neue Glasscheiben und erheblichen Mehraufwand. Lösung: Durchgang als Aussparung von Beginn an einplanen - auch wenn er zunächst selten genutzt wird.
Kosten und Preisstruktur: Was ein Raumteiler nach Mass kostet
Der Preis eines massgefertigten Glas-Raumteilers ergibt sich aus drei Faktoren: Glasfläche, Konstruktionskomplexität und allfällige Sondergeometrie. Was den Preis ausdrücklich nicht beeinflusst: die Wahl zwischen ESG und VSG sowie die Wahl der RAL-Farbe - beides ist ohne Aufpreis.
Glasfläche: Je grösser die Verglasung, desto höher der Glasanteil an den Gesamtkosten. Konstruktionskomplexität: Eine reine Festverglasung ohne Durchgang ist günstiger als eine Mehrfeld-Konstruktion mit begehbarem Durchgang. Sondergeometrie: Nicht-rechteckige Öffnungen oder Dachschrägen erhöhen den Fertigungsaufwand gegenüber rechteckigen Standardkonfigurationen.
Für Schweizer Bestellungen gilt: Alle Preise aus dem Konfigurator verstehen sich inklusive Zoll und Einfuhrabgaben - kein Nachrechnen, keine Überraschungen an der Grenze.
Einordnung ins Preisgefüge
| Segment | Beispiele | Einschränkungen |
|---|---|---|
| Massenmarkt | Standardregale, Konfektionstrennwände (IKEA, Micasa) | Keine raumhohe Ausführung, kein Sicherheitsglas, Standardmasse bis 210 cm |
| Fachhändler konfektioniert | Stahl-Glas-Lösungen vom Fachhändler | Nur Standardbreiten, begrenzte Farbauswahl, keine Massanpassung |
| Massfertigung Manufaktur X | Stahl-Glas-Raumteiler nach Mass, EU-gefertigt, Lieferung in die Schweiz | Transparenter Festpreis aus dem Konfigurator, kein Angebotsprozess |
| Lokale Schmiede / Einzelanfertigung | Handwerkliche Einzelstücke | Keine digitale Konfiguration, lange Abstimmungszeiten, keine Preistransparenz |
| Produkt | Preis ab | Hinweis |
|---|---|---|
| Lofttür | 1.215 CHF | Günstigste mögliche Variante |
| Raumteiler | 2.325 CHF | Stahl-VSG, individuelle Breite |
| Großes Regal | 3.360 CHF | Massivholz, Stahlgestell, raumhoch |
| Esstisch | 1.660 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Couchtisch | 1.215 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Sitzbank | 1.155 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| TV-Board | 1.615 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Rohrregal | 1.120 CHF | Modulares Rohrregal |
Im 3D-Konfigurator: Festpreis sofort berechnen
Im Konfigurator für den Raumteiler nach Mass geben Sie Ihre Masse ein, wählen Glastyp, Glasart, RAL-Farbe und Konstruktionsvariante - und sehen den Preis in Echtzeit. Jede Änderung wirkt sofort auf die Preisanzeige, ohne nachgelagerten Angebotsprozess. Versandkosten und Lieferzeiten stehen transparent im Warenkorb - alle Beträge in Franken, inklusive Lieferung in die Schweiz.
Für Öffnungen, die im Konfigurator nicht abbildbar sind - Sondergeometrien, Dachschrägen, unregelmässige Öffnungen - können Sie eine Skizze direkt bei Manufaktur X einreichen. Das Team prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein Angebot, ohne dass Sie sich vorab festlegen müssen.
Montage und Pflege im Alltag
Montage
Die Montage einer Stahl-Glas-Konstruktion ist handwerklich anspruchsvoll, besonders weil der Stahlrahmen präzise ausgerichtet und sicher befestigt werden muss. Wer keine Erfahrung mit solchen Arbeiten hat, zieht einen lokalen Schreiner oder Schlosser hinzu, der die gelieferten Elemente fachgerecht einbaut. Achten Sie auf die lotrechte Ausrichtung des Rahmens. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab klären; gegebenenfalls ist ein Stahlwinkel zur Lastverteilung einzuplanen.
Reinigung und Langzeitpflege
Für das Glas nicht-aggressive Reinigungsmittel und weiche Tücher verwenden - Klarglas zeigt Fingerabdrücke und Wasserflecken deutlich stärker als Milch- oder Strukturglas. Für den Stahlrahmen genügt ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel. Die pulverbeschichtete Stahloberfläche ist auch in Küchennähe und bei wechselnder Luftfeuchtigkeit dauerhaft stabil. Scheuermittel und Lösungsmittel greifen die Beschichtung an und sind zu vermeiden. Regelmässige Sichtkontrollen an Rahmen und Verbindungsstellen sind empfehlenswert.
Weitere Produkte von Manufaktur X nach Mass
Manufaktur X fertigt neben dem Raumteiler weitere Möbel nach Mass aus Stahl, Massivholz und Sicherheitsglas - direkt in der EU, mit transparentem Festpreis aus dem Online-Konfigurator:
- Lofttür nach Mass konfigurieren - Stahl-Glas-Schiebe- oder Drehtür, identisches Profilsystem wie der Raumteiler, für situative Raumtrennung mit Öffnungsfunktion.
- Esstisch nach Mass konfigurieren - Tischplatte aus Eiche, Buche oder Esche (als Leimholz oder Furnier) auf Stahlgestell, RAL-Farbe frei wählbar.
- Couchtisch nach Mass konfigurieren - Holzplatte als Leimholz oder Furnier auf Stahlgestell, individuell in Mass und Farbe.
- Sitzbank nach Mass konfigurieren - Leimholz oder Furnier auf Stahlgestell, passend zum Esstisch oder als eigenständiges Element.
- Grosses Regal nach Mass konfigurieren - Massivholz (kein Furnier, keine Spanplatte), Stahlgestell, raumhoch bis zur Decke.
- Rohrregal nach Mass konfigurieren - Industrieästhetik mit Stahlrohrgestell und Massivholzböden, individuell in Breite, Höhe und Tiefe.
Häufige Fragen zum Stahl-Glas-Raumteiler
Brauche ich für einen Glas-Raumteiler eine Baubewilligung?
Nein. Ein massgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler wird in eine bestehende Wandöffnung eingesetzt und verankert - ohne neue tragende Struktur, ohne Baubewilligung. Die Konstruktion ist rückbaubar, ohne die Bausubstanz zu beschädigen. Bei genehmigungspflichtigen Umbaumassnahmen wie dem Einbruch einer neuen Wandöffnung ist eine Baubewilligung unabhängig vom Raumteiler zu prüfen - je nach Kanton gelten unterschiedliche Vorschriften.
Wie lange dauert die Produktion und Lieferung in die Schweiz?
Die Produktionszeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang. Bestellen Sie erst, wenn die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind und die Masse verbindlich abgenommen werden können. Die Lieferung in die Schweiz erfolgt inklusive Zoll und Einfuhrabgaben - ohne zusätzlichen Aufwand auf Ihrer Seite.
Kann ich Raumteiler und Lofttür gemeinsam bestellen, damit Rahmen und Glas übereinstimmen?
Ja - und das ist der empfohlene Weg. Werden beide Elemente in einer Bestellung zusammengefasst, fertigt Manufaktur X sie mit identischer RAL-Farbe, Profilstärke und Glasart aus derselben Produktionscharge. Das verhindert Farbabweichungen, die bei separaten Bestellungen auftreten können, und reduziert den Lieferaufwand auf einen einzigen Vorgang.
Welche Garantie gilt für den Raumteiler?
Manufaktur X gewährt 5 Jahre Garantie auf alle Produkte. Diese gilt für Fertigungs- und Materialfehler - nicht für Schäden durch unsachgemässe Montage oder mechanische Einwirkung von aussen.
Was, wenn meine Öffnung nicht rechteckig ist?
Gewölbebögen, Dachschrägen und unregelmässige Öffnungen lassen sich im Standardkonfigurator nicht abbilden. Reichen Sie eine massstabsgerechte Skizze direkt bei Manufaktur X ein. Das Team prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot - ohne Verpflichtung. Bei Sondergeometrien verlängert sich die Produktionszeit entsprechend.




