Offene Grundrisse zonieren: Raumteiler statt neue Wände einziehen
Ein offener Grundriss lässt sich mit einer Stahl-Glas-Lofttür oder einem festen Raumteiler in sinnvolle Zonen gliedern - ohne Stemmarbeiten, ohne Baubewilligung und ohne einen einzigen Lichtstrahl zu opfern. Beide Elemente werden auf Mass gefertigt, mit rund 5 mm Montageluft pro Seite in die bestehende Öffnung eingesetzt und sind bei einem späteren Umbau wieder rückbaubar. Diese Anleitung zeigt, wo die Zonengrenze sinnvoll liegt, welches Element in welche Situation passt und wie man richtig ausmisst, damit der Raumteiler auch wirklich passt.
Um einen offenen Grundriss ohne Wandbau zu gliedern, montiert man eine massgefertigte Stahl-Glas-Lofttür dort, wo die Zone tatsächlich schliessen soll, und einen festen Raumteiler dort, wo eine visuelle Grenze mit offenem Durchgang genügt. Beide Elemente werden mit rund 5 mm Montageluft pro Seite eingebaut, lassen Tageslicht ungehindert passieren und sind jederzeit wieder rückbaubar.
Lofttüren und Raumteiler sind Stahl-Glas-Elemente, die einen offenen Grundriss in separate Zonen gliedern, ohne in die Bausubstanz einzugreifen. Dadurch bleibt das Raumgefühl hell und die Änderung ist reversibel.
Neugierig, wie die beiden Elemente in einer Öffnung tatsächlich aussehen? Die Glas-, Sprossen- und Griffoptionen der Lofttür sowie die Verglasung des Raumteilers sind mit einer Live-3D-Vorschau auf den Produktseiten dokumentiert - hilfreich, bevor man die eigene Zonengrenze festlegt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Die Lösung liegt stattdessen in optischen und funktionalen Signalen, die dem Auge - und dem Körper - sagen: Hier beginnt etwas Neues, ohne dass tatsächlich eine Wand im Weg steht.
Quelle: Offene Grundrisse planen: Zonierung ohne Wände - Bauprofi-Magazin

- Eine verglaste Stahlkonstruktion gliedert einen offenen Grundriss ohne Bauarbeiten - Tageslicht fliesst durch beide Zonen, und der Eingriff bleibt für Mieter wie für den späteren Wiederverkauf reversibel.
- Die zentrale Entscheidung: Lofttür wenn die Zone schliessen soll (Kochdunst, Geräusche, Wärme halten), Raumteiler wenn eine visuelle Grenze mit offenem Durchgang reicht.
- In der Schweiz gilt: Wohnfläche ist knapp und teuer. Im EU-Schnitt standen 2020 1,6 Zimmer pro Person zur Verfügung (Quelle: Eurostat, Housing in Europe) - jeder Quadratmeter, den eine Trockenbau-Wand frisst, fehlt dauerhaft.
- Öffnung an mehreren Stellen ausmessen, immer den kleinsten Wert nehmen und rund 5 mm Montageluft pro Seite einplanen - Altbauöffnungen in Gründerzeit- und Jahrhundertwende-Häusern sind selten lotrecht.
- Laut unseren eigenen Konfiguratordaten haben 46 % der Lofttür-Konfigurationen zuerst Klarglas gewählt - die Glasart ist der entscheidende Regler zwischen Verbindung und Sichtschutz.
Auf einen Blick: Was für Ihr Projekt zählt
Glastrennwände gliedern Räume, ohne sie optisch zu schliessen - im Büro, in der Praxis, im Wohnbereich.
Quelle: Glastrennwände planen: Gestaltung, Normen und Sicherheit - GlasLotsen
| Erkenntnis | Was das für Ihr Projekt bedeutet |
|---|---|
| Zonieren schlägt Wände ziehen | Eine Verglasung sitzt in Stunden in der bestehenden Öffnung und ist wieder rückbaubar - eine Trockenbau-Wand kostet dauerhaft Fläche und verbaut das Licht. |
| Schliessbar oder offen: das ist die Hauptfrage | Die Lofttür ist eine echte Tür mit Scharnier, Griff und Öffnungsrichtung; der Raumteiler ist eine feste Verglasung mit optionalem Durchgang und ohne Türblatt. |
| Das kleinste Mass gewinnt | Breite und Höhe an je drei Punkten messen, den kleinsten Wert nehmen und rund 5 mm Montageluft pro Seite einhalten - Altbauwände sind selten gerade. |
| Glas ist der Sichtschutz-Regler | Fünf Glasoptionen steuern jede Zone von vollständig verbunden bis visuell privat; Klarglas wird in unseren Konfiguratordaten am häufigsten gewählt. |

Wände ziehen oder Zonen schaffen - was wirklich Sinn macht
Wer mit einer Verglasung zoniert, behält das Tageslicht, die Sichtbezüge und die Flexibilität des offenen Grundrisses - wer eine Massivwand zieht, verliert alle drei dauerhaft und gibt zusätzlich Fläche ab, die in Schweizer Wohnungen ohnehin knapp ist.
Eine Trockenbau-Wand in einen offenen Grundriss einzuziehen ist eine Einbahnstrasse. Eine Stahl-Glas-Verglasung hingegen nicht: Sie sitzt in der bestehenden Öffnung, und wenn man auszieht oder das Layout überdenkt, lässt sie sich ohne grossen Aufwand wieder entfernen. Für Mieter in Zürich, Basel oder Bern entscheidet genau diese Reversibilität oft über das gesamte Projekt - denn wer zur Miete wohnt, braucht die Zustimmung des Vermieters, und reversible Massnahmen erhalten diese leichter. Für Eigentümer schützt die Verglasung den Wiederverkaufswert: Der helle, offene Grundriss, den der nächste Käufer erwartet, bleibt erhalten.
Das zweite Argument ist die Fläche. Im EU-Schnitt standen 2020 1,6 Zimmer pro Person zur Verfügung (Quelle: Eurostat, Housing in Europe). Eine Ständerwand frisst auf ihrer gesamten Länge einen Streifen davon weg und bringt Handwerker, Trocknungszeit und Staub ins Haus. Eine Stahl-Glas-Verglasung steht auf einem schmalen pulverbeschichteten Stahlprofil und ist in Stunden montiert - ohne Nassarbeiten, ohne Folgehandwerker.
| Kriterium | Neue Trockenbau-Wand | Stahl-Glas-Verglasung |
|---|---|---|
| Tageslicht | Auf einer Seite dauerhaft verbaut | Fliesst durch beide Zonen |
| Bauaufwand und Staub | Mehrere Tage Handwerker, Spachteln, Schleifen, Streichen | In Stunden in die Öffnung montiert |
| Verlorene Fläche | Voller Streifen entlang der Wandlinie | Schlankes Stahlprofil |
| Reversibilität | Rückbau nötig | Rückbaubar, Öffnung wieder nutzbar |
| Eignung für Mietwohnungen | Selten genehmigungsfähig | Reversibel, einfacher zu bewilligen |

Die Empfehlung ist klar: Ein verglastes Element wie ein massgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler für Ihre Öffnung ist die richtige Wahl, wenn Licht und Reversibilität zählen. Eine echte Wand rechtfertigt sich nur dort, wo eine vollständige akustische und thermische Trennung unumgänglich ist.
Lofttür oder Raumteiler - welches Element passt wohin?
Eine Lofttür wählt man, wenn die neue Zone tatsächlich schliessen soll - gegen Lärm, Kochdunst oder um Wärme zu halten. Einen festen Raumteiler wählt man, wenn eine dauerhafte visuelle Grenze mit offenem Durchgang ausreicht.
Beide Elemente verbindet die Optik aus Glas und schwarzem Stahl, doch im Alltag verhalten sie sich grundlegend anders. Eine Stahl-Glas-Lofttür im Crittall-Stil ist eine echte Tür: mit Scharnierseite, Öffnungsrichtung und -winkel, Magnetschloss und Griff - erhältlich als einflügelige Tür, Doppeltür oder Pivottür. Ein fester Stahl-Glas-Raumteiler hat keine dieser Beschläge: kein Türblatt, kein Griff, keine Scharniere - nur eine Verglasung mit einem optionalen Durchgang, durch den man einfach hindurchgeht.
Unsere Konfiguratordaten machen den Unterschied greifbar: 44 % der Lofttür-Konfigurationen wählten den länglichen Griff. Diese Wahl gibt es auf der Raumteilerseite schlicht nicht, weil eine feste Verglasung nichts zum Greifen hat. In der Praxis zeigt sich zudem ein klares Muster: Küche-Wohnbereich-Übergänge tendieren zur Tür, Lese- und Homeoffice-Ecken zum festen Raumteiler.
Wenn die Zone schliessen soll: die Lofttür
Das Schliessen bringt drei konkrete Vorteile: Geschirrspülergeräusche bleiben hinter dem Glas, Kochdunst stoppt am Rahmen, und warme Luft entweicht nicht aus der Zone, die man tatsächlich heizt. Die Scharnierseite wählt man passend zur Möblierung, den Öffnungswinkel passend zum verfügbaren Platzbedarf - und bei breiten Öffnungen lässt sich auf eine Doppeltür oder eine Pivotvariante skalieren.
Wenn eine visuelle Grenze genügt: der feste Raumteiler
Eine feste Verglasung zieht die Grenze und ist dann nicht mehr spürbar. Nichts zu bedienen, nichts zu warten - und der optionale Durchgang hält die Zirkulation vollständig offen. Praktisch dort, wo man die Zonengrenze dutzende Male täglich überquert.

| Merkmal | Lofttür | Fester Raumteiler |
|---|---|---|
| Schliessbar | Ja, mit Magnetschloss | Nein - dauerhaft offen oder mit Durchgang |
| Griff / Scharniere | Griff in drei Varianten, Scharnierseite wählbar | Keine - keine beweglichen Teile |
| Durchgang | Durch das Türblatt | Optionaler offener Durchgang |
| Typischer Einsatz | Küche-Wohnbereich-Übergang, schliessbare Homeoffice-Ecke | Visuelle Grenze, Eingangsbereich, Leseecke |
| Seitenteile / Oberlicht | Verfügbar für Breite und Höhe | Verfügbar für Breite und Höhe |
Kurz gesagt: Tür wenn die Zone auf Knopfdruck schliessen soll, Raumteiler wenn man den ganzen Tag hindurchläuft und nie einen Griff anfassen möchte.
Wo die Zonengrenze in einem offenen Grundriss sinnvoll liegt
Die Zonengrenze gehört dorthin, wo zwei Nutzungen tatsächlich in Konflikt geraten - Kochgeräusche gegen Filmabend, Videocall gegen Familienleben, Zugluft und Schuhe gegen die Sofazone - nicht einfach dort, wo der Grundriss optisch leer wirkt.
Ein bewährter Test aus der Praxis: Um 19 Uhr an einem Werktag im Raum stehen und notieren, was was stört. Dieser Konfliktpunkt ist die Grenze - und der Sichtbezug, den man erhalten möchte, bestimmt, wie transparent das Element darauf sein soll.
Küche und Wohnbereich
Wer in einer Altbauwohnung mit offenem Grundriss kocht, kennt das Problem: Die Dunstabzugshaube konkurriert mit dem Gespräch auf dem Sofa, und der Kochgeruch verteilt sich im ganzen Raum. Eine verglaste Grenze an der Küchenkante hält Dunst und Geräusche zurück, während die Köchin oder der Koch den Wohnbereich weiterhin im Blick behält. Der Sichtbezug bleibt, der Bratgeruch nicht.
Eine Homeoffice-Ecke, die schliessen kann
Schliessbare Homeoffice-Ecken sind der am schnellsten wachsende Grund, den Kunden für ein Zonierungs-Projekt nennen. Eine Glasecke mit einem Türblatt, das sich für Videocalls schliesst, hält den visuellen Kontakt zum Haushalt aufrecht und trennt akustisch auf Abruf. Den Schwenkbereich sollte man vor der Fixierung der Masszahlen festlegen: Ein 100 cm breites Türblatt braucht seinen vollen Viertelkreis von rund 1 m Radius frei - ein Pivotblatt schwingt beidseitig um seine Achse.
Eingangsbereich und Korridor
Zugluft, Schuhe und Jacken sind klassische Konflikte im Eingangsbereich. Eine feste Verglasung zwischen Eingang und Wohnzone bremst den Luftzug und den visuellen Unordnung, ohne den Korridor zu verdunkeln - genau dort, wo eine blickdichte Wand den Flur lichtlos machen würde. In Schweizer Altbauten mit hohen Decken und schmalen Korridoren ist das oft die eleganteste Lösung.

Wie misst man eine Öffnung für Lofttür oder Raumteiler richtig aus?
Breite und Höhe an je drei Punkten messen, den kleinsten Wert nehmen und rund 5 mm Montageluft pro Seite einplanen - das ist die ganze Regel, und wer sie überspringt, verursacht die meisten Passungsprobleme.
Warum mehrere Messpunkte? Weil Altbauwände selten gerade sind. In rund 70 % unserer Lofttür-Projekte messen Kunden zwischen linker und rechter Wandseite derselben Öffnung eine Differenz - oft mehrere Millimeter, gelegentlich mehr als einen Zentimeter. Besonders in Gründerzeit- und Jahrhundertwende-Häusern, die in Zürich, Basel oder Bern häufig anzutreffen sind, variiert die lichte Höhe innerhalb einer einzigen Türöffnung regelmässig. Massgefertigte Produktion kann all das ausgleichen - aber nur, wenn das Aufmass vor Ort ehrlich festgehalten wird.
In Schweizer Altbauten mit Gründerzeitbestand sehen wir fast immer Massabweichungen von 8 bis 15 mm zwischen Oberkante und Unterkante einer Öffnung. Wer das ignoriert und nur einmal misst, hat ein Problem bei der Montage.
Martina F.
Bauleiterin, Zürich
- Breite oben, in der Mitte und unten messen.
- Höhe links, in der Mitte und rechts messen.
- Den kleinsten Breitenwert und den kleinsten Höhenwert als Basis nehmen.
- Rund 5 mm Montageluft pro Seite einplanen, damit der Rahmen im unebenen Mauerwerk ausgerichtet werden kann.
- Sockelleisten, Steckdosen und Heizkörper auf der Skizze vermerken.
- Die endgültigen Masse in den Konfigurator eingeben und die 3D-Vorschau prüfen.

Eines sagen wir klar: Es gibt keinen technischen Zeichnungsdownload aus dem Konfigurator. Die eigene Skizze und die gemessenen Werte sind die Grundlage der Produktion - genau deshalb ist die Kleinstmass-Regel so wichtig. Der häufigste Reklamationsgrund bei Massmöbeln ist nicht ein Produktionsfehler, sondern ein falsch ausgemessener Rohbau.
Sehr breite oder sehr hohe Öffnungen sind kein Problem: Seitenteile und ein Oberlicht erweitern die Verglasung auf das volle Mass, ohne ein einziges überbreites Türblatt erzwingen zu müssen. Und unsere Konfiguratordaten bestätigen, wo die Aufmerksamkeit hingehört: Die am häufigsten angepasste Einstellung im Lofttür-Konfigurator ist die Türblattbreite - genau das Mass also, das am sorgfältigsten gemessen werden sollte. Wer das Meterband lieber einem Fachmann überlässt, findet über unser Netzwerk von Einbaupartnern direkt Unterstützung vor Ort.
Entscheidungshilfe: Grösse des Zonierungselements bestimmen
- Öffnung breiter als ein einzelnes Türblatt komfortabel schwingt? Doppeltür, Pivotblatt oder feste Seitenteile nehmen die Mehrbreite auf.
- Öffnung höher als die Türhöhe? Ein Oberlicht schliesst die Verglasung bis zur Deckenlinie.
- Zone muss gar nicht schliessen? Ein fester Raumteiler überspannt die volle Breite ohne jegliche Beschläge.
Sobald die sechs Masse auf Papier sind: Die kleinsten Werte in die 3D-Vorschau auf der Raumteiler-Produktseite eingeben - weichen die Vor-Ort-Zahlen vom Grundrissplan ab, sieht man die Konsequenz sofort, bevor etwas bestellt wird.
Glas und Sprossen: Licht und Sichtschutz zwischen den Zonen steuern
Klarglas lässt beide Zonen optisch zu einem Raum werden, Milchglas verbirgt Details bei vollem Lichtdurchlass, und getöntes oder dunkel getöntes Glas dämpft den Blick, ohne eine der Seiten vollständig abzudunkeln.

Fünf Glasoptionen decken die gesamte Skala von Verbindung bis Sichtschutz ab: Klarglas, Strukturglas, Milchglas, getönt und dunkel getönt. Man kann sich das als Regler vorstellen. Klarglas am einen Ende lässt den Sichtbezug vollständig offen; Strukturglas bricht die Sicht, ohne sie aufzuheben; Milchglas reduziert Personen auf Silhouetten; getöntes und dunkel getöntes Glas stuft das Bild progressiv ein, während Tageslicht die Grenze weiterhin überquert. Laut unseren eigenen Konfiguratordaten wählten 46 % der Lofttür-Konfigurationen zuerst Klarglas - die meisten Menschen zonieren primär wegen des Lichts und erst sekundär wegen des Sichtschutzes.
Hinter der Optik steht eine Sicherheitsentscheidung. Sämtliche Verglasungen sind Sicherheitsglas, entweder als Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG, der Typ gemäss EN 12150) oder als Verbundsicherheitsglas (VSG, gemäss EN 14449). Der praktische Unterschied zeigt sich im schlimmsten Moment: ESG zerfällt in kleine, stumpfe Krümel; VSG hält die Scherben auf einer Folie zusammen, sodass die Scheibe stehen bleibt. Deshalb empfehlen wir VSG für grössere Scheiben in Durchgangszonen - ein Sturz gegen eine grosse Scheibe sollte nie mit Glas auf dem Boden enden.
Das Sprossenmuster ist der dritte Regler. Horizontale und vertikale Stahlstäbe teilen eine grosse verglaste Fläche in einen Rhythmus von Feldern, der einen raumhohen Raumteiler zwischen zwei Zonen wie Architektur wirken lässt und nicht wie eine Schaufensterscheibe.
Klarglas mit Sprossen wählen, wenn beide Zonen wie ein Raum wirken sollen; Milchglas oder getöntes Glas, wenn eine Seite echten visuellen Schutz braucht - und VSG immer dann, wenn die Scheibe gross ist und täglich Personen daran vorbeigehen.
In Münchner Loft-Umbauten der letzten Jahre war getöntes Glas mit Sprossen die meistgewählte Kombination - die Kunden wollten Industriecharme und gleichzeitig ein Minimum an Sichtschutz, ohne das Licht zu verlieren.
Lukas B.
Innenarchitekt, München
Typische Planungsfehler - und was sie kosten

Die fünf häufigsten Fehler bei Zonierungsprojekten sind: Masse aus dem Grundrissplan statt vor Ort nehmen, Sockelleisten und Heizkörper übersehen, Steckdosen in der Trennlinie vergessen, den Türschwenkbereich ignorieren und keine Montageluft einplanen.
Jeden davon vermeidet man in wenigen Minuten. Hier die Checkliste, die wir uns bei jeder Skizze wünschen - Sockelleisten und Heizkörperpositionen fehlen am häufigsten auf den Kundenzeichnungen, die uns erreichen.
- Masse aus dem Grundrissplan übernommen. Architektenpläne zeigen die Wand wie geplant, nicht wie verputzt. Folge: Ein Rahmen, der einige Millimeter zu breit ankommt. Lösung: Die reale Öffnung an mehreren Punkten ausmessen und dem Meterband vertrauen, nicht dem PDF.
- Sockelleisten und Heizkörper nicht beachtet. Eine Trennlinie, die auf eine Sockelleiste oder einen Heizkörper trifft, kann nicht bündig sitzen. Folge: Unschöne Lücke oder Improvisationen bei der Montage. Lösung: Beides in die Skizze eintragen und vorab entscheiden, ob die Sockelleiste gekürzt wird oder die Linie verschoben wird.
- Steckdosen in der Trennlinie übersehen. Eine Steckdose oder ein Lichtschalter genau dort, wo der Rahmen sitzt, bedeutet Umlegung durch einen Elektriker. Folge: Unerwartete Kosten und Verzögerung am Montagetag. Lösung: Beide Wandseiten auf Höhe des Rahmens vor der Bestellung prüfen.
- Türschwenkbereich nicht berücksichtigt. Ein Türblatt braucht seinen vollen Viertelkreis frei - ohne Sideboards, Pflanzen und Stühle. Folge: Eine Tür, die nur 60 Grad in ein Regal aufgeht. Lösung: Den Schwenkbereich mit Klebeband auf dem Boden markieren, bevor die Masse fixiert werden.
- Keine Montageluft eingeplant. Ein Element, das exakt auf Öffnungsmass bestellt wird, kann in einer unebenen Öffnung nicht lotrecht ausgerichtet werden. Folge: Der Rahmen klemmt oder sitzt sichtbar schief. Lösung: Die kleine Luft pro Seite einhalten und die Fixierung die Wandunebenheiten ausgleichen lassen.
Ungewöhnliche Situationen - abgeschrägte Laibungen, sehr altes Mauerwerk, gemischte Wandmaterialien, Dachschrägen - begegnen uns regelmässig; unsere Antworten auf häufige Planungsfragen behandeln diese Sonderfälle ausführlicher.

Was ein Zonierungsprojekt kostet und wie lange es dauert
Ein massgefertigtes Zonierungselement wird online mit einem Live-Festpreis konfiguriert und in der EU in 5-6 Wochen produziert - der Preis hängt hauptsächlich von den Abmessungen, der Glasart und Extras wie Seitenteilen ab.
Vier Faktoren bewegen den Preis: die Grösse der Öffnung, die Glaswahl, ESG oder VSG, und Erweiterungen wie Seitenteile, Oberlicht oder eine Sonder-RAL-Farbe. Weil Manufaktur X direkt vom Hersteller verkauft, zeigt der Online-Konfigurator die Auswirkung jeder Änderung in Echtzeit - keine Angebotsrunden, keine Überraschungen im Warenkorb. Diese Transparenz ist der praktische Unterschied zu Konfektionsgrössen: Man zahlt für die eigene Öffnung, nicht für ein Standardmass, das ungefähr passt.
Für Käufer in der Schweiz gilt ausserdem: Alle Preise beinhalten Lieferung in die Schweiz inklusive Verzollung und Einfuhrabgaben - kein Zollärger, keine Nachforderungen beim Empfang. Die Lieferzeit ist eine einfache Tatsache: 5-6 Wochen Produktionszeit in der EU, gebaut auf über 30 Jahren Möbelfertigungs-Erfahrung.
Einstiegspreise für beide Elemente auf manufakturx.ch: Lofttür ab 1.215 CHF, Raumteiler ab 2.325 CHF. Die aktuellen Live-Preise aktualisieren sich direkt im Konfigurator.
| Produkt | Preis ab | Hinweis |
|---|---|---|
| Lofttür | 1.215 CHF | Günstigste mögliche Variante |
| Raumteiler | 2.325 CHF | Stahl-VSG, individuelle Breite |
| Großes Regal | 3.360 CHF | Massivholz, Stahlgestell, raumhoch |
| Esstisch | 1.660 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Couchtisch | 1.215 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Sitzbank | 1.155 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| TV-Board | 1.615 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Rohrregal | 1.120 CHF | Modulares Rohrregal |
Die aktuellen Zahlen lassen sich direkt auf der Lofttür-Produktseite und der Raumteiler-Produktseite vergleichen, wo jede Konfiguration ihren Festpreis beim Zusammenstellen anzeigt. Für Fragen, die ein Konfigurator nicht beantworten kann - ungewöhnliche Öffnungen, Denkmalschutzbauten, kombinierte Elemente - antwortet unser Projektteam direkt.
Von der Entscheidung bis zur montierten Verglasung gibt es vier Schritte:
- Konfigurieren: Die kleinsten gemessenen Masse eingeben, Glas, Sprossen und RAL-Farbe wählen - der Preis aktualisiert sich mit jedem Klick.
- Bestellen: Der konfigurierte Preis ist fest, Versanddetails erscheinen transparent im Warenkorb - inkl. Lieferung in die Schweiz mit Verzollung.
- Produktion: Das Element wird massgefertigt in der EU innerhalb von 5-6 Wochen gebaut.
- Lieferung und Montage: Versand europaweit - selbst montieren mit der Kleinstmass-Regel in der Hand, oder die Arbeit an einen Einbaupartner übergeben.
Warum Manufaktur X für ein Zonierungsprojekt
- Massgefertigt: Jedes Element wird auf die kleinsten gemessenen Masse gebaut, nicht auf eine Lagergrösse, die ungefähr passt.
- Direktvertrieb vom Hersteller: Online konfigurieren und den Festpreis in Echtzeit sehen - kein Zwischenhändler, keine Angebotsrunden.
- Solide Rohstoffe: Pulverbeschichteter Baustahl S235JR (DIN EN 10025), Sicherheitsglas als ESG oder VSG, und Massivholz in Eiche, Buche oder Esche in der gesamten Massmöbel-Linie.
- Lieferung in die Schweiz inklusive Verzollung - keine versteckten Importkosten.
- Über 30 Jahre Möbelfertigungs-Erfahrung hinter EU-Produktion in 5-6 Wochen.
Häufige Fragen zur Zonierung mit verglasten Trennwänden
Lassen sich Lofttür und Raumteiler in einer grossen Öffnung kombinieren?
Ja - die Lofttür deckt den Durchgang ab, während feste Seitenteile oder ein Oberlicht die restliche Breite und Höhe füllen, oder ein separater Raumteiler die Verglasung fortführt.
Beide Elemente werden als ein Massprojekt gemessen, sodass die Stahlprofile und das Sprossenmuster über die gesamte Öffnung fluchten, anstatt als zwei nicht aufeinander abgestimmte Rahmen aufeinanderzutreffen.
Braucht man für eine Lofttür oder einen Raumteiler eine Baubewilligung in der Schweiz?
Als nicht tragende, rückbaubare Elemente lösen sie in der Regel keine Baubewilligungspflicht aus - anders als das Einziehen einer neuen Massivwand.
Die Regeln unterscheiden sich je nach Kanton und Gebäudetyp: Mieter benötigen die Zustimmung der Vermieterschaft, Eigentümer sollten vor der Montage die kantonalen Vorschriften prüfen - besonders in Gebäuden unter Denkmalschutz.
Ist ein offenes Regal eine echte Alternative zur verglasten Trennwand?
Ein freistehendes Regal zoniert visuell von beiden Seiten, blockiert aber weder Schall noch Gerüche und trägt kein Glas.

Für Zonen, die nur einen dezenten Raumwechsel markieren sollen, ist es die leichtere Option: Ein grosses Stahl-Holz-Regal oder ein offenes Rohrregal zieht die Grenze mit Massivholzfächern in Eiche, Buche oder Esche - Hölzer, für die PEFC-Zertifizierung für Möbelholz den nachhaltigen Ursprung belegt - während beide Seiten weiterhin nutzbar bleiben.
Wie viel Tageslicht nimmt eine verglaste Trennwand weg?
Bei Klarglas ist der Lichtverlust gegenüber jeder blickdichten Wand vernachlässigbar, weil die Stahlprofile nur einen kleinen Bruchteil der Fläche abdecken.
Milchglas und getöntes Glas streuen oder tönen das Licht, statt es zu blockieren - eine nach Norden ausgerichtete Zone spricht deshalb für Klarglas. Der ehrliche Kompromiss liegt in der anderen Richtung: Eine verglaste Innentrennwand ist auf Licht und Sichtbezüge ausgelegt, nicht auf thermische Dämmung.
Von der Zonengrenze zur montierten Verglasung
Drei Fragen entscheiden das Projekt: Muss die Zone schliessen (Lofttür), reicht eine dauerhafte visuelle Grenze (Raumteiler), oder genügt ein dezenter Raumwechsel (offenes Regal)? Beide Verglasung-Elemente gehören zu einer breiteren Linie von massgefertigten Möbeln aus Stahl, Glas und Massivholz, die alle auf Ihre Masse gebaut werden - nicht auf eine Lagergrösse.
Wer weiss, wo die eigene Zonengrenze liegt, braucht als nächstes die Masse: Öffnung an mehreren Punkten ausmessen, die kleinsten Werte nehmen und in den Lofttür-Konfigurator oder den Raumteiler-Konfigurator eingeben - die 3D-Vorschau zeigt die eigene Verglasung in Wunschglas und RAL-Farbe mit einem Live-Festpreis, in der EU gefertigt in 5-6 Wochen und mit Lieferung in die Schweiz inklusive Verzollung.




