Stahl-Glas-Raumteiler: Wann macht diese Lösung wirklich Sinn?
Wer einen offenen Grundriss gliedern möchte, ohne eine Massivwand zu errichten, steht schnell vor einem Dilemma: Vorhänge und Regale trennen allenfalls optisch, aber nicht akustisch oder funktional. Ein massgefertigter Stahl-Glas-Raumteiler schliesst den Raum tatsächlich ab – und leitet dabei Tageslicht in Zonen weiter, die hinter einer gemauerten Wand dauerhaft dunkel blieben. Dieser Planungsguide erklärt alle relevanten Parameter: Konstruktionsvarianten, Glastypen, Glasdesign, Sicherheitsglas, Masseingabe, typische Einsatzbereiche, Pflege und Kostenstruktur.

Raumgliederung ohne Baueingriff
Eine Stahl-Glas-Konstruktion lässt sich in eine bestehende Wandöffnung einsetzen und verankern, ohne neue tragende Strukturen zu schaffen. Das ist besonders in älteren Schweizer Liegenschaften ein konkreter Planungsvorteil: Altbauwohnungen in Städten wie Zürich, Basel oder Bern weisen häufig lichte Raumhöhen zwischen 2.700 und 3.200 mm auf – ein Mass, das Serienprodukte aus dem Fachhandel schlicht nicht abdecken. Massgefertigte Stahl-Glas-Konstruktionen füllen Deckenhöhen bis 3,5 m vollständig aus, ohne die Gebäudestruktur zu berühren. Die Konstruktion ist rückbaubar und beschädigt die Bausubstanz nicht.
Tageslicht als Planungsargument
In Grundrissen mit einseitiger Fensterfassade – wie sie in städtischen Altbauliegenschaften der Schweiz häufig vorkommen – ist Tageslichtweiterleitung kein ästhetischer Bonus, sondern ein funktionaler Unterschied. Ein Schlafbereich, der durch eine Glastrennwand vom Wohnbereich abgetrennt wird, erhält weiterhin diffuses Tageslicht. Eine massive Wand an gleicher Stelle würde diesen Bereich vollständig vom natürlichen Licht abschneiden. Ankleideräume, Arbeitszimmer oder Eingangsbereiche profitieren von einer transparenten oder transluzenten Trennwand erheblich.
Echter Raumabschluss statt Dekoration
Ein freistehendes Regal bietet weder einen definierten Raumabschluss noch hält es Kochgerüche oder Geräusche zurück. Eine Stahl-Glas-Konstruktion, bündig in eine Wandöffnung eingesetzt, schafft dagegen einen echten Abschluss – ohne den Raum zu verdunkeln. Der Unterschied zeigt sich besonders in offenen Küchen-Wohnzimmer-Situationen: Der Glas-Raumteiler hält Gerüche und Geräusche zurück, während Licht und Sichtverbindung erhalten bleiben. Eine Regalwand mit 182 cm Standardhöhe in einem Raum mit 280 cm Deckenhöhe hinterlässt zudem einen offenen Streifen von fast einem Meter – der Zonierungseffekt verpufft.

Grenzen klar benennen
Drei Einschränkungen sollten vor der Planung bekannt sein. Erstens: Ein Glas-Raumteiler ohne Sonderverglasung erfüllt keine besonderen Schutzanforderungen. Zweitens: Wer sehr hohe akustische Anforderungen hat, sollte VSG-Verbundsicherheitsglas wählen, das dank der integrierten Folie einen deutlich besseren Schallschutz bietet als Einfachverglasung. Drittens trägt ein Glas-Raumteiler keine Lasten aus der Decke ab – er ist kein Ersatz für eine tragende Wand.
Welcher Raumteiler-Typ passt zu welchem Grundriss?
Mobile Stellwände und Vorhänge
Mobile Stellwände und Vorhänge lassen sich ohne handwerklichen Aufwand umpositionieren. Genau das ist aber auch ihre konstruktive Grenze: Ein Vorhang dämpft Schall kaum messbar, schliesst nicht bis zur Decke, und Gerüche wie Licht wandern ungehindert hindurch. Für temporäre Situationen eine pragmatische Wahl – als dauerhafte Zonierung in Lofts oder Altbauräumen mit Deckenhöhen über 2.800 mm reichen sie funktional nicht aus.
Offene Regalwände
Regalwände zonieren optisch und schaffen eine visuelle Trennung ohne baulichen Eingriff. Als ergänzendes Einrichtungselement durchaus sinnvoll – als Ersatz für eine raumtrennende Konstruktion jedoch nicht geeignet. Die Standardhöhe von 182 cm wirkt in einem Raum mit 280 cm Deckenhöhe wie ein Einrichtungsgegenstand; die Zonierung löst sich optisch und akustisch auf.
Massivholz-Raumteiler
Vollholzkonstruktionen erzeugen Sichtschutz und ein warmes Wohnambiente, das Stahl-Glas-Konstruktionen nicht bieten. Sie passen in Wohnbereiche, in denen eine Industrieästhetik nicht zum Raumcharakter passt. Tageslicht lassen sie allerdings nicht passieren – sinnvoll sind sie deshalb nur dort, wo beide abgetrennten Zonen ein eigenes Aussenfenster haben. Für Vollholz-Elemente setzt Manufaktur X ausschliesslich auf Hartholzarten: Eiche, Buche, Esche, Nussbaum, Kirsche und Kiefer.
Raumhohe Stahl-Glas-Konstruktionen

Stahl-Glas-Konstruktionen schliessen den Raum raumhoch ab, erhalten den Tageslichtfluss durch die transparente Verglasung und bieten – mit VSG-Verbundsicherheitsglas – wirksamen Schallschutz. Kein anderer Raumteiler-Typ erfüllt alle drei Anforderungen gleichzeitig. Der Stahlrahmen aus pulverbeschichtetem Stahl erlaubt filigrane Profile, die in Lofts und Altbauten die vorhandene Architektursprache verstärken, anstatt ihr zu widersprechen.
| Typ | Schallschutz | Tageslicht | Raumhoher Abschluss | Massanpassung |
|---|---|---|---|---|
| Vorhang / mobile Stellwand | Kaum vorhanden | Blockiert | Selten | Nein |
| Offene Regalwand | Nicht vorhanden | Teilweise | Selten | Begrenzt |
| Vollholz-Raumteiler | Gut | Keines | Möglich | Ja |
| Stahl-Glas-Raumteiler (Manufaktur X) | Gut (VSG) | Ja (je nach Glastyp) | Ja, bis 3,5 m | Vollständig nach Mass |
Raumteiler oder Lofttür: Was brauchen Sie wirklich?
Dauerhaft abgrenzen oder situativ öffnen?
Ein Raumteiler gliedert den Grundriss ohne Durchgangsfunktion – er definiert Bereiche, ohne sie zu verschliessen. Eine Lofttür trennt und verbindet je nach Bedarf: Sie schliesst den Raum akustisch und visuell ab, gibt ihn aber auf Wunsch vollständig frei. Die entscheidende Planungsfrage ist daher nicht, welches Element schöner aussieht, sondern ob Sie einen Bereich dauerhaft abgrenzen oder bei Bedarf öffnen möchten.
Wer beim Kauf eines Raumteilers nicht sicher ist, ob er gelegentlich einen Durchgang benötigt, sollte die Türöffnung von Beginn an einplanen – auch wenn die Tür zunächst dauerhaft offen bleibt. Eine nachträgliche Türintegration in eine bereits montierte Stahl-Glas-Konstruktion erfordert in der Regel die Demontage des Rahmens, neue Beschläge und eine angepasste Glasscheibe.
Lofttür und Raumteiler als aufeinander abgestimmte Einheit
Werden Lofttür und Raumteiler von unterschiedlichen Herstellern beschafft, entstehen häufig sichtbare Materialbrüche: unterschiedliche Stahlprofilstärken, abweichende RAL-Farbtöne oder verschiedene Glasstärken. Bei Manufaktur X lassen sich beide Elemente als aufeinander abgestimmte Konstruktion konfigurieren – gleiche RAL-Farbe, gleicher Glastyp, gleiche Profilstärke, gleiche Oberflächenbehandlung. Bei kombinierter Bestellung werden beide in einem Liefervorgang geliefert, was Koordinationsaufwand und Terminrisiken reduziert.
Typische Situationen im Schweizer Alltag

Der feststehende Raumteiler eignet sich für die Zonierung zwischen Ess- und Wohnbereich, wo kein regelmässiger Durchgang benötigt wird. In einer Altbauwohnung in Zürich-Wipkingen etwa wurde ein offener Grundriss mit einem Stahl-Glas-Raumteiler in dunklem Rauchglas gegliedert – der Charakter des Raums blieb erhalten, ohne den Grundriss durch eine Massivwand dauerhaft festzulegen. Die Lofttür ist die richtige Wahl für Arbeitszimmer, Schlafbereiche oder Ankleideräume, die bei Bedarf vollständig geschlossen werden sollen – gerade im Homeoffice-Alltag ein zunehmend gefragter Planungsparameter.
Stahl-Glas-Konstruktionen korrespondieren architektonisch mit den Materialien, die in Schweizer Altbauten und umgenutzten Industriegebäuden häufig zusammentreffen: Sichtbeton, Holzbalkendecken, Klinker und Stahlfenster. Die Profilsprache des Glas-Raumteilers fügt sich in diese Materialwelt ein, ohne als Fremdkörper zu wirken.
Für welche Grundrisse ist ein Stahl-Glas-Raumteiler die richtige Lösung?
Lofts und umgenutzte Industriegebäude
Lofts in ehemaligen Fabrikhallen oder Gewerbebauten – wie sie in der Schweiz etwa in Basel, Zürich oder dem Zürcher Oberland entstanden sind – teilen ein strukturelles Merkmal: offener Grundriss, Deckenhöhen zwischen 3.000 und 3.500 mm, keine natürliche Zonierung zwischen Schlafen, Wohnen und Arbeiten. Eine Regalwand mit 182 cm Höhe wirkt in einem solchen Raum wie ein Einrichtungsstück – der ungenutzte Streifen über der Oberkante beträgt mehr als einen Meter und macht den Zonierungseffekt zunichte.
Altbauwohnungen mit hohen Decken
Gründerzeitliche Grundrisse in der Schweiz weisen typischerweise Deckenhöhen zwischen 2.800 und 3.200 mm auf, dazu häufig Durchgangszimmer ohne eigenen Flur. Beide Merkmale machen Standardmasse funktional unbrauchbar. Massfertigung ist in diesen Grundrissen keine Komfortoption, sondern eine technische Notwendigkeit – Konfektionsware passt schlicht nicht.
Wenn kein eigenes Aussenfenster vorhanden ist

Hat die abzutrennende Zone kein eigenes Aussenfenster – was in tiefen Grundrissen mit nur einer Fassadenseite häufig vorkommt – ist eine Glas-Raumteiler-Wand die einzige Lösung, die dauerhaft künstliche Beleuchtung vermeidet. Der Prüftest ist einfach: Wenn die abzutrennende Zone kein Aussenfenster hat, ist Glas keine Gestaltungspräferenz, sondern eine funktionale Notwendigkeit. Wer diese Zone mit einem massiven Raumteiler abtrennt, schafft eine Beleuchtungssituation, die sich im Alltag täglich bemerkbar macht und sich nachträglich kaum ohne erheblichen Aufwand korrigieren lässt.
Konstruktionsvarianten: Welche passt zu Ihrer Situation?
Überblick der Varianten
- Feststehender Raumteiler: Keine beweglichen Teile, vollständig verglast. Geeignet für Trennungen ohne regelmässigen Durchgang – etwa zwischen Wohn- und Essbereich. Weil Beschläge und Schlossmechanik entfallen, ist die Festverglasung auch die kostengünstigste Variante.
- Einflügeliger Drehtür-Flügel mit festem Seitenteil: Standardlösung für Öffnungsbreiten bis ca. 900 mm mit täglichem Durchgang, oder bei breiteren Öffnungen mit einem festen Seitenteil daneben. Der Türanschlag – links oder rechts – muss vor Produktionsbeginn festgelegt werden; eine nachträgliche Änderung ist nicht möglich.
- Zweiflügeliger Raumteiler: Für breite Öffnungen ohne Seitenteil; beide Flügel öffnen zur selben oder zu gegenüberliegenden Seiten. Eine asymmetrische Aufteilung – etwa 80/60 cm – ist sinnvoll, wenn ein Flügel selten genutzt wird.
- Raumteiler mit zwei festen Seitenteilen und mittigem Türflügel: Für sehr breite Öffnungen, wenn eine breite Raumfront optisch geschlossen bleiben soll, aber nur ein schmaler Durchgang benötigt wird.
- Oberlicht-Erweiterung: Ergänzung oberhalb des Raumteilers für Raumhöhen über 2.400 mm. Das Oberlicht ist kein nachträgliches Zubehör – es beeinflusst Rahmenhöhe und Befestigungspunkte an der Decke und muss von Beginn an eingeplant werden. Eine Nachrüstung nach dem Einbau des Rahmens ist konstruktiv ausgeschlossen.
Festes Seitenteil bei breiten Öffnungen
Bei Öffnungsbreiten über 1.200 mm wirkt ein einzelner Türflügel proportional unausgewogen. Ein festes Seitenteil neben einem Drehtür-Flügel löst dieses Problem: Die Gesamtbreite wird aufgeteilt, der Türflügel bleibt auf ein handhabbares Mass begrenzt, das Seitenteil schliesst die Restbreite verglast ab. Wer eine Öffnung von 1.600 mm schliessen möchte, wählt typischerweise ein Seitenteil von 700 mm und einen Türflügel von 900 mm.

Oberlicht bei grossen Raumhöhen
Ein Raumteiler, der in einem Loft mit 3 m Deckenhöhe bei 2.100 mm endet, hinterlässt eine unverglaste Fläche von fast 900 mm – proportional unfertig und stilistisch unpassend. Ab einer Raumhöhe von 2.400 mm sollte das Oberlicht grundsätzlich in die Planung einbezogen werden: Es schliesst den Bereich bis zur Decke, bleibt fest verglast und lässt Tageslicht weiterhin passieren.
Fünf Glastypen für den Raumteiler: Transparenz, Sichtschutz, Optik
Manufaktur X bietet für Raumteiler aus Glas und Lofttüren genau fünf Glastypen an, die sich in Transparenz, Lichtdurchlässigkeit und Sichtschutz grundlegend unterscheiden. Die Glaswahl ist nach Fertigungsbeginn nicht mehr änderbar – klären Sie diese Entscheidung vor dem Abschluss im Konfigurator.
Klarglas: maximale Lichtweiterleitung
Klarglas bietet unverfälschte Durchsicht ohne Tönung oder Struktur. Es ist die richtige Wahl, wenn die Sichtverbindung zwischen zwei Bereichen ausdrücklich gewünscht ist – etwa vom Eingangsbereich ins Wohnzimmer oder vom Büro in den Flur. Für Schlafzimmer, Ankleideräume oder Bäder gibt es Glastypen mit mehr Sichtschutz. Klarglas zeigt Fingerabdrücke und Wasserflecken deutlicher als Milch- oder Strukturglas – bei einer Tür mit täglichem Durchgang ein relevanter Faktor.
Milchglas: Tageslicht ohne Einblick
Milchglas ist mattiert und streut Licht diffus. Konturen und Bewegungen sind bei direktem Gegenlicht als Silhouette erkennbar, klare Details bleiben verborgen. Geeignet für Bäder, Ankleideräume und Küchen-Vorratsräume, wo Privatsphäre und Tageslicht gleichzeitig gefragt sind. Manufaktur X bietet im Konfigurator genau eine Option «Milchglas» – ohne weitere Unterarten oder Abstufungen. Auf matten Oberflächen sind Verunreinigungen weniger sichtbar als auf Klarglas.
Rauchglas und dunkles Rauchglas: abgestufter Sichtschutz

Rauchglas dunkelt leicht ab und eignet sich für Büros, Flure und minimalistische Wohnkonzepte, bei denen ein dezenter Sichtschutz gewünscht ist, ohne den Raum vollständig abzuschirmen. Dunkles Rauchglas geht einen Schritt weiter: Die stärkere Abdunkelung erzeugt einen visuellen Abschluss, der auch bei direkter Beleuchtung auf der anderen Seite wirkt. In Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz entsteht eine Industrial-Loft-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet.
Strukturglas: Licht mit architektonischem Akzent
Strukturglas ist vertikal geriffeltes Glas. Es verzerrt die Sicht, ohne sie vollständig zu blockieren. Je nach Abstand und Lichtsituation wirkt es mal halbtransparent, mal nahezu blickdicht – mit einem architektonischen Akzent, der sich für Küchen-Abtrennungen und Eingangsbereiche eignet.
Den richtigen Glastyp wählen: Nutzungskontext entscheidet
Klarglas eignet sich für Raumteiler zwischen Wohn- und Essbereich, wo Offenheit und Lichtdurchgang ausdrücklich gewünscht sind. Milchglas oder Strukturglas sind die richtige Wahl für Arbeitszimmer und Schlafbereiche mit Sichtschutzbedarf, ohne auf Tageslicht zu verzichten. Wer die Entscheidung ausschliesslich nach Optik trifft, übersieht häufig die funktionale Dimension: Klarglas wirkt im Schlafzimmer bei eingeschaltetem Licht nachts wie ein Schaufenster. Milchglas und Strukturglas sind pflegeleichter, weil Verunreinigungen auf der matten oder strukturierten Oberfläche weniger sichtbar sind.
ESG oder VSG: Das richtige Sicherheitsglas für Ihren Raumteiler
ESG – Einscheibensicherheitsglas
Einscheibensicherheitsglas (ESG) ist thermisch gehärtetes Glas: stoss- und schlagfester als normales Floatglas, hitzebeständig. Im Bruchfall zerfällt ESG in kleine, stumpfkantige Stücke – die Verletzungsgefahr sinkt gegenüber scharfkantigen Glassplittern erheblich. ESG ist der Standard für Raumteiler im Wohnbereich ohne besondere Sicherheitsanforderungen: Lofts, Büros, Flure, Wohnzimmer-Abtrennungen.
VSG – Verbundsicherheitsglas
Verbundsicherheitsglas (VSG) besteht aus zwei je 3 mm starken Glasscheiben, die durch eine 1 mm elastische Spezialfolie dauerhaft verbunden sind. Bei Bruch haften die Splitter an der Folie – das Glas bleibt weitgehend intakt und öffnet keine scharfkantigen Bruchstellen. Das ist der entscheidende Unterschied zu ESG: VSG versagt nicht schlagartig, sondern hält die Konstruktion auch nach einem Aufprall zusammen. Für grössere Glasflächen mit Bodenkontakt, Haushalte mit Kindern und Trennwände in frequentierten Laufrichtungen ist VSG die begründete Wahl. Ein zusätzlicher Nutzen: Die Verbundfolie bietet verbesserten Schallschutz und UV-Filterung.

ESG vs. VSG auf einen Blick
| ESG | VSG | |
|---|---|---|
| Aufbau | Einscheibe, 4 mm | Zwei Scheiben à 3 mm, verbunden durch 1 mm Folie |
| Bruchverhalten | Zerfällt in kleine, stumpfe Stücke | Splitter haften an Folie – Glas bleibt gebunden |
| Sicherheitsaspekt | Reduzierte Verletzungsgefahr | Erhöhter Schutz, geeignet für Haushalte mit Kindern |
| Einsatzbereich | Wohnbereiche ohne Sonderanforderungen | Haushalte mit Kindern, öffentliche Bereiche, grosse Formate |
| Zusatznutzen | Stoss-, schlag- und hitzebeständig | Schallschutz, UV-Filterung durch Folie |
| Preis bei Manufaktur X | Identisch – kein Aufpreis für VSG | |
Pulverbeschichtung und RAL-Farbe: Das Stahlprofil als Designelement
Warum die Rahmenfarbe den Gesamteindruck prägt
Bei einem Raumteiler aus Glas mit Metallrahmen im Industriestil ist nicht die Glasfüllung das prägende Element, sondern das sichtbare Profil-Raster aus pulverbeschichtetem Stahl. Die Pulverbeschichtung ist kratzfest, sorgt für eine gleichmässige Farboberfläche, ist umweltfreundlicher als herkömmliche Nassfarbe und dauerhaft stabil – auch in Küchennähe oder bei wechselnder Luftfeuchtigkeit. Die Rahmenfarbe prägt den Gesamteindruck stärker als jeder andere Parameter.
Manufaktur X beschichtet den Stahlrahmen in jeder RAL-Farbe ohne Aufpreis. RAL 9005 Tiefschwarz ist die häufigste Wahl – sie betont das Stahlprofil, setzt klare Kontraste und funktioniert in nahezu jedem Einrichtungsstil. RAL 7016 Anthrazitgrau fügt sich in gemischte Materialumgebungen ein und harmoniert mit Betonoberflächen und Sichtmauerwerk. RAL 9010 Reinweiß und RAL 9016 Verkehrsweiß eignen sich für helle, zurückhaltende Konzepte. Bei anderen Anbietern im Premiumsegment werden RAL-Sonderfarben häufig mit 80 bis 150 Franken Aufpreis pro Element berechnet – bei Manufaktur X entfällt dieser Zuschlag vollständig.
Mehrfachbestellung: Farbchargen beachten
Wer mehrere Raumteiler für ein Projekt plant, sollte alle Elemente in einer Bestellung zusammenfassen. Pulverbeschichtungen werden chargenweise produziert; separate Bestellungen können zu minimalen Farbabweichungen führen, die nebeneinander im Raum sichtbar werden. Gleiche Charge, gleiche Farbe.

RAL-Töne auf dem Bildschirm vs. in der Realität
RAL-Töne weichen auf Monitoren teilweise von ihrer realen Erscheinung ab. RAL 9005 Tiefschwarz und RAL 9004 Signalschwarz sehen auf unterschiedlichen Bildschirmen nahezu identisch aus, sind im Raum unter Tageslicht aber deutlich verschieden. Prüfen Sie vorhandene Stahlelemente im Raum – Heizkörper, Fensterkonstruktionen, Treppengeländer – vor der Bestellung mit einem RAL-Fächer. Wer diesen Abgleich überspringt, riskiert Farbbrüche, die sich nachträglich nicht korrigieren lassen.
Sprossenraster und Griffe: Proportionen und Details mit Wirkung
Sprossenraster: Proportionen vor der Bestellung prüfen
Das Sprossenraster – Anzahl, Teilung und Anordnung der Sprossen im Glasdesign – definiert den Charakter eines Raumteilers stärker als die Glaswahl. Ein 4-Feld-Raster wirkt bei einer Öffnung von 2.200 mm Höhe ausgewogen; dieselbe Einteilung in einer 3.000 mm hohen Öffnung ergibt gedrungene, zu breite Felder. Als Orientierung gilt: Felder mit einem Höhe-zu-Breite-Verhältnis zwischen 1,5:1 und 2,5:1 wirken in den meisten Raumsituationen ausgewogen.
Der Konfigurator von Manufaktur X zeigt das gewählte Raster in Echtzeit mit den eingegebenen Massen. Ergänzend empfiehlt sich eine physische Probe vor Ort: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.
Drei Griffvarianten für Lofttüren
Manufaktur X bietet für Lofttüren drei Griffvarianten an. Der längliche Griff folgt einer klassisch-industriellen Formensprache und harmoniert mit der Stahl-Glas-Konstruktion als Gesamtbild. Der dezente Griff tritt optisch hinter die Glasfläche zurück – geeignet für Räume, in denen die Trennwand möglichst wenig Eigengewicht haben soll. Der Halbmond-Griff setzt einen eigenständigen organischen Akzent und bildet einen bewussten Kontrast zur geradlinigen Rahmenkonstruktion. Da der Griff das meistberührte Element der Tür ist, beeinflusst seine Form das tägliche Nutzungserlebnis stärker als jedes andere Einzeldetail.
Typische Einsatzbereiche: Wo Stahl-Glas-Raumteiler den grössten Mehrwert bieten

Homeoffice-Abtrennung im Wohnbereich
Wer dauerhaft oder regelmässig im Homeoffice arbeitet, weiss: Eine wirksame Raumtrennung macht den Unterschied zwischen produktivem Arbeiten und permanenter Ablenkung. Ein Raumteiler aus Stahl und Glas gehört zu den wenigen Lösungen, die Abtrennung und Tageslichtdurchlass gleichzeitig bieten. Typische Konfiguration: festes Seitenteil plus Drehtür, Milchglas für Sichtschutz bei gleichzeitigem Lichtdurchlass, Rahmen in RAL 7016 Anthrazitgrau.
Küche und Wohnzimmer trennen
Offene Grundrisse in Altbauten und Lofts bieten Raumfluss, aber keine Zonierung. Ein Glas-Raumteiler zwischen Küche und Wohnzimmer löst diesen Widerspruch: Küchengerüche und Geräusche bleiben abtrennbar, das Tageslicht fliesst durch beide Zonen, die visuelle Verbindung bleibt erhalten. Klarglas ist hier die Standardwahl. Für Altbauwohnungen mit Durchbruch zwischen Küche und Wohnzimmer kann Milchglas die richtige Wahl sein: Tageslicht gelangt in die Küche, ohne dass vom Wohnzimmer Einblick besteht.
Schlafbereich im Loft abgrenzen
In einem Loft trennt ein raumhoher Glas-Raumteiler einen Schlafbereich vom offenen Wohnbereich ab – bei Raumhöhen bis 3.000 mm und mehr, ohne Wandanbindung und ohne die charakteristische Stützenstruktur zu verdecken. Dunkles Rauchglas in Kombination mit RAL 9005 Tiefschwarz erzeugt eine Industrial-Loft-Ästhetik, die auf Massivwände vollständig verzichtet.
Ankleidebereich vom Schlafzimmer trennen
Milchglas trennt Schlaf- und Ankleidebereich mit Sichtschutz, ohne die Lichtverteilung im Raum zu unterbrechen. Der entfallende Schwenkbereich einer separaten Tür wird direkt als Nutzfläche zurückgewonnen – in Schlafzimmern mit begrenzter Grundfläche ein messbarer Vorteil.
Gewerbe und Büro
Besprechungsräume lassen sich mit einem Stahl-Glas-Raumteiler vom Open-Space trennen, ohne die Sichtverbindung aufzugeben. VSG bietet hier zusätzlichen Schallschutz. Gesamthöhen von 3.200 mm – Türhöhe 2.400 mm, Oberlicht 800 mm – sind problemlos realisierbar.
Eingangsbereich und Diele

Zwischen Diele und Wohnzimmer reicht eine Festverglasung ab ca. 800 bis 900 mm Breite aus, wenn kein zusätzlicher Durchgang benötigt wird – der Durchgang bleibt seitlich frei. Diese Lösung ersetzt einen klassischen Windfang, ohne den Flur optisch zu verkleinern.
Ferienwohnungen und Vermietungsobjekte
Eine asymmetrische Zweiflügel-Lösung – etwa 90/70 cm – ermöglicht es, Küche und Wohnbereich bei Bedarf zu schliessen und bei Nichtbenutzung vollständig offen zu halten. Die robuste Pulverbeschichtung und das Sicherheitsglas sind bei Vermietungsobjekten ein dauerhafter Qualitätsvorteil.
Masse richtig nehmen: So vermeiden Sie Fehler beim Aufmass
Ihre Wunschmasse zählen – nicht das Rohbaumass
Im Konfigurator geben Sie Ihre exakten Wunschmasse ein – nicht das Rohbaumass der Wandöffnung. Der Raumteiler wird exakt in den Abmessungen gefertigt, die Sie eingeben. Nach Produktionsbeginn sind Korrekturen nicht mehr möglich. Ein falsch eingegebenes Mass bedeutet Neubestellung, neue Produktionszeit und neue Kosten.
Drei Messpunkte, kleinstes Mass, Montagefuge einrechnen
Messen Sie die lichte Breite Ihrer Wandöffnung an mindestens drei Stellen: oben, in der Mitte und unten. Ebenso die Höhe: links, in der Mitte und rechts. Als Basis für die Bestellung dient jeweils das kleinste gemessene Mass. Für Lofttüren ziehen Sie pro Seite ca. 5 mm als Montagefuge ab – also links, rechts und oben je 5 mm Spielraum.
Ein konkretes Beispiel: Sie messen die lichte Breite und erhalten 985 mm oben, 982 mm in der Mitte, 988 mm unten. Basis ist 982 mm. Abzüglich 5 mm links und 5 mm rechts ergibt sich ein Bestellmass von 972 mm. Wer diesen Schritt überspringt und 985 mm eingibt, bestellt ein Element, das an der engsten Stelle um 3 mm zu breit ist – und sich nicht montieren lässt.
Altbau-Realität: Wandöffnungen sind selten rechtwinklig

In Gründerzeitbauten und umgenutzten Industriegebäuden weichen Wandöffnungen häufig von der Rechteckform ab. Die obere Kante kann um mehrere Millimeter aus der Waage sein, die Seiten laufen leicht schräg. Wer nur an einer Stelle misst, erhält ein Mass, das an anderer Stelle nicht mehr stimmt. Das kleinste gemessene Mass stellt sicher, dass das Element an der engsten Stelle noch passt. Bei Abweichungen über 10 mm zwischen kleinstem und grösstem Mass empfiehlt sich der Skizzen-Upload statt der Standardeingabe im Konfigurator.
Sonderformen: Skizze hochladen
Gewölbebögen, Dachschrägen, trapezförmige Nischen – solche Öffnungen lassen sich nicht im Standardkonfigurator abbilden. Zeichnen Sie die Öffnung massstabsgerecht mit allen relevanten Bemassungen und laden Sie die Datei hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot – ohne Verpflichtung. Bei Sonderformen verlängert sich die Produktionszeit auf 7 bis 8 Wochen gegenüber dem Standard von 5 bis 6 Wochen.
Anschluss an Wand, Boden und Decke
Beim feststehenden Raumteiler muss der Anschluss an Wand, Boden und Decke sorgfältig geplant werden. Der Stahlrahmen wird in den Untergrund gedübelt – bei massivem Mauerwerk oder Betondecken ist das unkritisch. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab zu klären; gegebenenfalls ist ein Stahlwinkel zur Lastverteilung einzuplanen.
Die häufigsten Planungsfehler – und wie Sie sie von Anfang an vermeiden
Fehler 1: Nur an einer Stelle messen
Wer das Mass einer Öffnung nur an einer Stelle abnimmt, riskiert Passungenauigkeiten von 15 bis 25 mm. In Altbauwänden sind solche Abweichungen zwischen Oberkante und Unterkante keine Ausnahme, sondern der Regelfall. Messen Sie Breite und Höhe je an mindestens drei Punkten und verwenden Sie stets das kleinste gemessene Mass als Bestellmass.
Fehler 2: Montagefuge vergessen
Das kleinste gemessene Rohbaumass ist nicht identisch mit dem Mass, das Sie im Konfigurator eingeben. Planen Sie ca. 5 mm Spielraum pro Seite ein – links, rechts und oben. Wer diesen Schritt überspringt, bestellt ein Element, das sich nicht montieren lässt.

Fehler 3: Sprossenraster ohne Proportionsprüfung wählen
Ein Glasdesign-Raster, das auf dem Bildschirm stimmig wirkt, kann im Raum gedrungen und unruhig erscheinen, wenn die Öffnungshöhe 3.000 mm beträgt. Proportionen lassen sich am zuverlässigsten mit einer physischen Probe beurteilen: Papierstreifen in der Breite der Stahlprofile an der Wand fixieren und aus dem normalen Nutzungsabstand von 2 bis 3 m beurteilen.
Fehler 4: Rahmenfarbe nur am Bildschirm beurteilen
RAL-Töne weichen auf Monitoren von ihrer realen Erscheinung ab. Gleichen Sie die Farbe anhand vorhandener Stahlelemente im Raum ab – Fensterrahmen, Heizkörper und Türzargen sind geeignete Referenzpunkte.
Fehler 5: Öffnungsrichtung nicht mit dem Möblierungsplan abgleichen
Eine Drehtür, die in Richtung eines Möbelstücks aufschlägt, ist im Alltag dauerhaft unpraktisch. Der Schwenkbereich von ca. 900 mm muss dauerhaft freigehalten werden – dieser Fehler lässt sich nach dem Einbau nicht mehr korrigieren, ohne den Beschlag zu tauschen. Wer den Schwenkraum nicht freihalten kann, sollte auf eine Schiebetür ausweichen.
Fehler 6: Bestellung vor Abschluss der Bauarbeiten aufgeben
Die Produktionszeit beträgt 5 bis 6 Wochen – bei Sonderformen bis zu 8 Wochen. Bestellen Sie erst, wenn die Wandöffnung in ihrer endgültigen Form vorliegt und die Masse verbindlich abgenommen werden können. Putzauftrag oder Estricharbeiten können Masse noch verändern.
Fehler 7: Türanschlag nicht festlegen
Der Türanschlag – links oder rechts – bestimmt die gesamte Rahmenkonstruktion und muss vor Produktionsbeginn festgelegt werden. Eine nachträgliche Änderung ist nicht möglich. Gleichen Sie die Öffnungsrichtung vor der Bestellung mit dem Möblierungsplan ab.
Im 3D-Konfigurator zum Festpreis: So einfach funktioniert die Konfiguration

Im Konfigurator von manufakturx.ch geben Sie Ihre Wunschmasse ein, wählen Glastyp, Glasdesign, RAL-Farbe und Öffnungsvariante – und sehen den Preis in Echtzeit. Jede Änderung wirkt unmittelbar auf die Preisanzeige, ohne nachgelagerten Angebotsprozess. Versandkosten und Lieferzeiten stehen transparent im Warenkorb. Alle Preise verstehen sich inklusive Lieferung in die Schweiz – Importkosten und Zollformalitäten sind inbegriffen, Sie erhalten ein transparentes Gesamtangebot ohne Überraschungen.
Was den Preis beeinflusst: das individuelle Mass, der gewählte Glastyp, das Sprossendesign und die Anzahl beweglicher Flügel. Was den Preis ausdrücklich nicht beeinflusst: die Wahl zwischen ESG und VSG – beide Glasaufbauten kosten identisch. Ebenso entstehen keine Aufpreise für RAL-Sonderfarben.
Für Varianten, die im Konfigurator nicht abbildbar sind – nicht-rechteckige Öffnungen, Sondergeometrien, besondere Einbausituationen – laden Sie eine Skizze hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein Angebot, ohne dass Sie sich vorab auf eine Lösung festlegen müssen.
| Produkt | Preis ab | Hinweis |
|---|---|---|
| Lofttür | 1.215 CHF | Günstigste mögliche Variante |
| Raumteiler | 2.325 CHF | Stahl-VSG, individuelle Breite |
| Großes Regal | 3.360 CHF | Massivholz, Stahlgestell, raumhoch |
| Esstisch | 1.660 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Couchtisch | 1.215 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Sitzbank | 1.155 CHF | Massivholz, Stahlgestell |
| Rohrregal | 1.120 CHF | Modulares Rohrregal |
Kosten und Preisstruktur: Was ein Glas-Raumteiler kostet
Die drei wichtigsten Preistreiber
Drei Faktoren bestimmen den Endpreis. Erstens die Glasfläche: Je grösser die Verglasung, desto höher der Glasanteil an den Gesamtkosten. Zweitens die Anzahl beweglicher Flügel: Eine Festverglasung ohne Türflügel ist günstiger als eine Konstruktion mit einem oder zwei Türflügeln, weil Beschläge und Schlossmechanik entfallen. Drittens Sonderformen durch nicht-rechteckige Öffnungen oder Dachschrägen: Individuelle Zuschnitte erhöhen den Fertigungsaufwand gegenüber rechteckigen Standardkonfigurationen.
Einordnung ins Preisgefüge
Der Markt für Innenraum-Raumteiler lässt sich in vier Segmente einteilen:
| Segment | Beispiele | Einschränkungen |
|---|---|---|
| Massenmarkt | Standardregale, Konfektionstrennwände | Keine raumhohe Ausführung, kein Sicherheitsglas, Standardmasse |
| Fachhändler konfektioniert | Glas-Stahl-Lösungen vom Fachhändler | Nur Standardbreiten, begrenzte Farbauswahl, keine Massanpassung |
| Massfertigung Manufaktur X | Stahl-Glas-Raumteiler nach Mass | Festpreis aus dem Konfigurator, keine Nachkalkulation |
| Lokale Schlosserei / Edelmanufaktur | Handwerkliche Einzelanfertigung | Keine digitale Konfiguration, lange Abstimmungszeiten |
Nicht massgefertigte Raumteiler aus dem Fachhandel sind ab ca. 200 bis 500 Franken erhältlich. Sie passen jedoch nicht in Öffnungen mit nicht-normgerechten Massen, bieten keine Stahlrahmen-Konstruktion und werden nicht in der EU gefertigt. Manufaktur X positioniert sich mit individuellen Abmessungen und EU-Fertigung im Premiumsegment – mit dem Vorteil des sofortigen Festpreises aus dem Konfigurator.

Montage und Pflege nach der Lieferung
Montage
Die Montage einer Stahl-Glas-Konstruktion ist handwerklich anspruchsvoll, besonders weil Stahlrahmen präzise ausgerichtet und sicher befestigt werden müssen. Wer keine Erfahrung mit solchen Arbeiten hat, sollte einen Fachbetrieb beiziehen – viele Kunden beauftragen einen lokalen Schlosser oder Schreiner, der die gelieferten Elemente fachgerecht einbaut. Achten Sie auf die lotrechte Ausrichtung des Rahmens. Bei Leichtbauwänden aus Gipskarton ist die Tragfähigkeit des Untergrundes vorab zu klären.
Pflege des Glases
Verwenden Sie nicht-aggressive Reinigungsmittel und weiche Tücher, um Kratzer zu vermeiden. Klarglas zeigt Fingerabdrücke und Wasserflecken deutlicher als Milch- oder Strukturglas – planen Sie je nach gewähltem Glastyp den entsprechenden Reinigungsaufwand ein. Führen Sie regelmässige Sichtkontrollen an Rahmen und Verbindungsstellen durch.
Pflege des Stahlrahmens
Die pulverbeschichtete Stahloberfläche ist dauerhaft stabil – auch in Küchennähe oder bei wechselnder Luftfeuchtigkeit. Die Pulverbeschichtung erreicht eine Schichtdicke von 60 bis 80 µm. Für die Reinigung genügt ein feuchtes Tuch mit mildem Reinigungsmittel – aggressive Scheuermittel oder Lösungsmittel greifen die Beschichtung an und sind zu vermeiden.
Weitere Produkte von Manufaktur X nach Mass
Manufaktur X fertigt neben Raumteilern und Lofttüren weitere Produkte massgefertigt aus hochwertigen Materialien – darunter Esstische, Couchtische, Sitzbänke und grosse Regale. Alle Produkte finden Sie in der Übersicht auf manufakturx.ch.
Lofttür und Raumteiler lassen sich als aufeinander abgestimmte Einheit konfigurieren – gleiche RAL-Farbe, gleicher Glastyp, gleiche Profilstärke. Wer beide Produkte von unterschiedlichen Herstellern bezieht, riskiert sichtbare Abweichungen in Profilbreite und Schweissnahtdetail, die im eingebauten Zustand deutlich erkennbar sind.
Häufige Fragen zum Stahl-Glas-Raumteiler (FAQ)
Welche Glastypen bietet Manufaktur X für Raumteiler an?

Manufaktur X bietet genau fünf Glastypen an: Klarglas, Milchglas, Rauchglas, dunkles Rauchglas und Strukturglas. Alle fünf sind im Konfigurator direkt wählbar – es gibt keine weiteren Unterarten oder Abstufungen. Für Milchglas gibt es genau eine Option im Konfigurator.
Was ist der Unterschied zwischen ESG und VSG – und welches kostet mehr?
ESG (Einscheibensicherheitsglas) zerfällt im Bruchfall in kleine, stumpfe Stücke. VSG (Verbundsicherheitsglas) hält die Splitter durch eine Verbundfolie zusammen – die Scheibe bleibt nach einem Bruchereignis weitgehend intakt. Bei grösseren Formaten und in Haushalten mit Kindern wird VSG empfohlen. Bei Manufaktur X kosten ESG und VSG identisch – VSG ist kein Aufpreis-Produkt.
Wie lange dauert die Produktion und Lieferung in die Schweiz?
Die Produktionszeit beträgt 5 bis 6 Wochen ab Zahlungseingang. Bei Sonderformen mit nicht-rechteckigen Öffnungen verlängert sich die Produktionszeit auf 7 bis 8 Wochen. Die Lieferung in die Schweiz ist im Preis inbegriffen – inklusive aller Importkosten und Zollformalitäten. Sie erhalten einen Festpreis ohne versteckte Zusatzkosten.
Kann ich Raumteiler und Lofttür kombiniert bestellen?
Ja. Bei Manufaktur X lassen sich Raumteiler und Lofttür als aufeinander abgestimmte Einheit konfigurieren – gleiche RAL-Farbe, gleicher Glastyp, gleiche Profilstärke. Bei kombinierter Bestellung werden beide Elemente in einem Liefervorgang geliefert.
Was tue ich bei nicht-rechteckigen Öffnungen?
Zeichnen Sie die Öffnung massstabsgerecht mit allen relevanten Bemassungen und laden Sie die Skizze über den Konfigurator hoch. Manufaktur X prüft die Machbarkeit und unterbreitet ein individuelles Angebot ohne Verpflichtung.




