Wer in einer Schweizer Altbauwohnung lebt - ob Gründerzeitbau in Zürich-Aussersihl, eine grosszügige Parterre-Wohnung aus den 1970ern in Bern oder ein Reihenhaus im Basler Umland - kennt das Problem: Der Grundriss ist offen, grosszügig, schön. Und genau das macht das Homeoffice zur Herausforderung. Wo hört das Wohnzimmer auf, wo fängt der Arbeitsplatz an?
Wenn die Wohnung alles auf einmal sein muss
Das Sofa, der Küchentisch, der Sideboard-Winkel neben dem Bücherregal - irgendwo dazwischen soll jetzt auch noch ein produktiver Arbeitsplatz entstehen. Kein separates Arbeitszimmer, kein abgeschlossenes Büro. Nur du, der Laptop und der volle Blick auf den unaufgeräumten Esstisch.
Das Ergebnis kennen viele: Man arbeitet zwar zu Hause, ist aber weder richtig bei der Sache noch richtig zu Hause. Die Grenzen verschwimmen - und damit oft auch die Konzentration. Dabei braucht es keine Kernsanierung, um das zu ändern.
Räumliche Trennung ohne Bauarbeiten schaffen
Eine echte Raumtrennung bedeutet nicht zwingend eine gemauerte Wand. Gerade in Mietwohnungen - und die meisten Schweizer Haushalte sind Mieter - scheidet das sowieso aus. Die Lösung liegt in Elementen, die optisch klar abgrenzen, ohne die Wohnung zu verkleinern oder den Vermieter zu involvieren.
Lofttüren: offen wenn du willst, geschlossen wenn du musst
Eine Lofttür im Industrial-Stil ist mehr als ein Gestaltungselement. Sie erlaubt dir, deinen Arbeitsbereich bei Bedarf wirklich abzuschliessen - und nach Feierabend genauso schnell wieder zu öffnen. Die Glasfelder lassen Tageslicht durch, der Stahlrahmen aus pulverbeschichtetem Stahl sorgt für eine klare visuelle Grenze. Das Raumgefühl bleibt erhalten, der Arbeitskontext nicht.
In unserer Fertigung sehen wir immer wieder, wie unterschiedlich Türöffnungen in Schweizer Wohnbauten tatsächlich ausfallen - von knapp 1,90 m in 70er-Jahre-Bauten bis über 2,40 m in Jahrhundertwende-Altbauten mit hohen Decken. Standardmasse passen hier selten. Deshalb gibst du beim Konfigurieren dein exaktes Wunschmass ein - nicht das Rohbaumass, sondern das tatsächliche Lichtmass der Öffnung, die du nutzen möchtest.

Akustisch abgrenzen - nicht unterschätzen
Lärm ist einer der unterschätzten Produktivitätskiller im Homeoffice. Neben der baulichen Trennung helfen:
- Noise-Cancelling-Kopfhörer für intensive Arbeitsphasen
- Teppiche und Vorhänge als Schallabsorber im Arbeitsbereich
- Akustikpaneele hinter oder neben dem Schreibtisch
- Klare Absprachen mit Mitbewohnenden für konzentrierte Zeiten
Der Arbeitsbereich als eigenständige Zone
Unser Gehirn ist gut darin, Umgebungen mit Tätigkeiten zu verknüpfen. Wer immer am gleichen Fleck arbeitet und danach dort auch isst und entspannt, macht es dem Kopf schwerer, wirklich abzuschalten. Eine klare räumliche Zone - auch wenn sie nur durch ein einzelnes Trennelement definiert wird - hilft dabei, diesen mentalen Wechsel zu vollziehen.
Materialien und Farben als visuelle Signale nutzen
Ein paar gezielte Massnahmen reichen, um den Arbeitsbereich erkennbar vom Rest der Wohnung abzuheben:
- Eine andere Wandfarbe hinter dem Schreibtisch
- Ein klar definierter Teppich unter dem Arbeitsplatz
- Separate, auf Arbeit ausgerichtete Beleuchtung
In Kombination mit einer Lofttür oder einem Raumteiler entsteht so eine Zone, die sich tatsächlich anders anfühlt - auch auf drei Quadratmetern.
Raumteiler: wenn es mehr als eine Tür braucht
Wer einen grösseren Raumbereich abtrennen möchte - etwa die Arbeitsnische vom Wohnzimmer in einem offenen Loft oder ein Büroeck im Schlafzimmer - kommt mit einer einzelnen Tür oft nicht weit. Hier ist ein massgeschneiderter Raumteiler aus Stahl und Glas die elegantere Antwort.
Was ein Raumteiler von Manufaktur X kann
Ein Raumteiler ist eine fest montierte Stahl-Glas-Konstruktion, die auf dein genaues Wunschmass gefertigt wird. Du bestimmst Breite und Höhe - typische Raumhöhen in Schweizer Wohnungen liegen zwischen 2,40 m im Neubau und über 3,00 m im Altbau, und genau das bildet der Raumteiler ab. Optional lässt sich ein Durchgang integrieren, dessen Masse du ebenfalls frei wählst.

"In unserer Fertigung ist der häufigste Grund, warum massgeschneiderte Trennelemente nicht passen, kein Produktionsfehler - sondern ein falsches Ausgangsmass. Wir empfehlen immer, das tatsächliche Lichtmass an drei Stellen zu messen und den kleinsten Wert zu verwenden."
Folgende Parameter lassen sich im 3D-Konfigurator für Raumteiler einstellen:
- Breite und Höhe nach Wunschmass
- Optionaler Durchgang mit eigener Breite und Höhe (weniger Glasfläche = günstigerer Preis)
- Glasart: Klar, Milchglas, Rauchglas oder Dunkelrauchglas - eine Glasart für die gesamte Konstruktion
- Sicherheitsglas ESG oder VSG (ESG ist 4-5x so hart wie Normalglas und springt bei Bruch in kleine stumpfe Scherben)
- Sprossen - horizontale und vertikale Stahlstreben, immer gleichmässig verteilt
- Seitenteile und Oberteil optional
- RAL-Farbe des pulverbeschichteten Stahlrahmens
Der Rahmen ist immer vorhanden - es gibt keine rahmenlose Variante. Die Pulverbeschichtung des Stahls ist kratzfest, farbstabil und umweltfreundlicher als herkömmliche Nasslackierung.
Raumteiler starten ab CHF 2.212 in der Standardkonfiguration. Alle Preise auf manufakturx.ch verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer - Verzollung und Einfuhrabgaben fallen nicht an, weil die Produkte im EU-Raum gefertigt und direkt in die Schweiz geliefert werden.
Ergonomie im Homeoffice: kein netter Zusatz, sondern Grundlage
Eine Lofttür schafft die Zone, ein guter Stuhl schützt den Rücken. Beides zusammen macht das Homeoffice dauerhaft nutzbar. Ein paar Grundregeln für die Ausstattung:
Was ein funktionierender Heimarbeitsplatz braucht
- Höhenverstellbarer Schreibtisch: Stehphasen sind keine Kür, sondern Rückenprävention
- Ergonomischer Bürostuhl: Anpassbar an Körpergrösse und Sitzhaltung
- Bildschirm auf Augenhöhe: Nackenschmerzen sind vermeidbar
- Tageslicht plus Arbeitsleuchte: Besonders in Schweizer Wintermonaten ein relevanter Faktor
Wer beim Bürostuhl spart, zahlt später oft beim Physiotherapeuten. Was wie eine Binsenweisheit klingt, wird im Alltag trotzdem häufig ignoriert - gerade wenn das Homeoffice als temporäre Lösung begonnen hat und nun zum Dauerzustand geworden ist.

Homeoffice mit Familie: klare Regeln statt stiller Hoffnung
Mit Kindern im Haus oder einer Partnerin, die gleichzeitig Videokonferenzen hat, reicht die schönste Lofttür nicht allein. Räumliche Massnahmen funktionieren am besten, wenn sie mit klaren Absprachen im Haushalt kombiniert werden.
Was in der Praxis hilft
- Feste "Bitte nicht stören"-Zeiten für wichtige Calls oder konzentrierte Arbeitsphasen
- Visuelle Signale - eine geschlossene Tür, ein kleines Schild - die für alle im Haushalt gelten
- Gemeinsame Pausen einplanen, damit Isolation nicht entsteht
- Mit älteren Kindern offen darüber sprechen, warum Konzentration wichtig ist
Den Feierabend auch räumlich markieren
Eine der weniger offensichtlichen Stärken einer Lofttür oder eines Raumteilers: Sie erlaubt ein physisches Ritual. Computer runterfahren, Türe schliessen, Feierabend. Wer keinen räumlichen Wechsel vollziehen kann, dem fällt das mentale Abschalten schwerer - das zeigen sowohl Erfahrungsberichte aus der Praxis als auch Studien zur Arbeitspsychologie.
Kleine Routinen mit grosser Wirkung
- Feste Arbeitszeiten definieren - und einhalten
- Feierabend-Ritual: Laptop zu, Türe zu, kurzer Spaziergang
- Arbeitsgeräte nicht im Wohnbereich: Diensthandy wandert nach 18 Uhr in die Schublade
- Keine E-Mails beim Abendessen: klingt trivial, wird aber konsequent unterschätzt
Lofttür oder Raumteiler konfigurieren - so einfach geht's
Was früher einen Schreiner, mehrere Beratungsgespräche und lange Wartezeiten bedeutete, geht heute anders. Im 3D-Konfigurator für Lofttüren oder im Konfigurator für Raumteiler auf manufakturx.ch siehst du dein Wunschelement in Echtzeit - inklusive Sofortpreis. Du wählst Masse, Glasart, Sprossenmuster und RAL-Farbe des Stahlrahmens, der Preis aktualisiert sich live.
Die Produktionszeit beträgt 5-6 Wochen ab Auftragsbestätigung. Alle Elemente werden im EU-Raum gefertigt ("Made in the EU") und direkt in die Schweiz geliefert - ohne versteckte Zollkosten für dich.

Gerade für Schweizer Altbauwohnungen mit ungewöhnlichen Raumhöhen oder schrägen Grundrissen ist die Massfertigung kein Luxus, sondern die einzige Option, die wirklich passt. Standardprodukte aus dem Einrichtungshandel - ob Ikea, Micasa oder ein lokaler Anbieter - decken diesen Bedarf schlicht nicht ab, weil sie auf Normgrössen ausgelegt sind.
Häufige Fragen zur Homeoffice-Raumtrennung
Kann ich eine Lofttür in einer Mietwohnung montieren?
Das hängt vom Mietvertrag und dem Verhältnis zur Vermieterschaft ab. In vielen Fällen ist eine Lofttür in einer bestehenden Türöffnung ohne bauliche Eingriffe montierbar und gilt nicht als Umbau. Bei Unsicherheit empfiehlt sich eine kurze Rücksprache mit dem Vermieter oder dem zuständigen Hauswart.
Welches Mass gebe ich im Konfigurator ein?
Du gibst dein Wunschmass ein - also das tatsächliche Lichtmass der Öffnung, die du nutzen möchtest. Nicht das Rohbaumass. Wir empfehlen, an drei verschiedenen Stellen zu messen (oben, Mitte, unten bzw. links, Mitte, rechts) und das kleinste Mass zu verwenden, um spätere Passungsprobleme zu vermeiden.
Wie lange dauert die Lieferung in die Schweiz?
Die Produktionszeit beträgt 5-6 Wochen. Die Lieferung in die Schweiz ist im Preis enthalten - Zollabwicklung und Einfuhrabgaben fallen für dich nicht separat an.
Kann ich beim Raumteiler auch einen Durchgang einplanen?
Ja. Du kannst im Konfigurator einen Durchgang (Walk-through) mit eigener Breite und Höhe definieren. Da die Glasfläche dadurch kleiner wird, sinkt der Preis entsprechend.
Gibt es Raumteiler auch ohne Sprossen?
Ja - Sprossen sind optional. Du kannst sie weglassen oder dazunehmen. Wenn du Sprossen wählst, werden sie immer gleichmässig verteilt angeordnet, da das Raster konstruktiv bedingt ist.

