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Maßmöbel § 18.0 / Werkstatt-Notiz*

Raumteiler für Schweizer Wohnungen: Typen, Kosten und Planungstipps

Welcher Raumteiler passt zu Ihrem Zuhause?

Die Zonierung offener Grundrisse ist eine der häufigsten Wohnherausforderungen in der Schweiz – von renovierten Industrielofts in Zürich bis zu Gründerzeitwohnungen in Basel. Dabei geht es um weit mehr als nur optische Trennung: Tageslichtverteilung, Akustik und die praktische Nutzung verschiedener Wohnbereiche müssen sorgfältig abgewogen werden. Während mobile Lösungen flexibel sind, bieten sie selten die nötige Funktionalität für dauerhafte Raumaufteilungen. Massivholzkonstruktionen schaffen Gemütlichkeit, blockieren aber das Licht. Stahl-Glas-Systeme hingegen kombinieren industrielle Ästhetik mit praktischer Funktionalität.

Materialien im direkten Vergleich: Von flexibel bis fest installiert

Stahl-Glas-Konstruktionen: Die Komplettlösung

Für die meisten Schweizer Wohnsituationen bieten raumhohe Stahl-Glas-Trennwände die ausgewogenste Lösung. Der pulverbeschichtete Stahlrahmen – verfügbar in allen RAL-Farbtönen – sorgt für Stabilität und Langlebigkeit, während die Glasfüllung den Lichtfluss zwischen den Räumen erhält. Diese Kombination ist besonders in tiefen Grundrissen ohne Querlüftung wertvoll, wo jeder Lichtstrahl zählt. Die präzise Verarbeitung entspricht Schweizer Qualitätsstandards und die Pulverbeschichtung bietet eine kratzfeste, gleichmässige Oberfläche, die auch nach Jahren intensiver Nutzung wie neu aussieht.

Manufakturx.ch liefert diese Systeme hasselfrei in die Schweiz – alle Zollkosten sind bereits im Preis inbegriffen. Die Fertigung erfolgt in der EU nach strengen Qualitätskriterien, und die Lieferzeit beträgt konstant 5-6 Wochen.

Vollholz-Trennwände: Gemütlichkeit mit Einschränkungen

Massivholzraumteiler aus Eiche, Buche oder Esche passen hervorragend zu traditionellen Schweizer Wohnstilen und schaffen eine warme, wohnliche Atmosphäre. Sie eignen sich besonders für Räume, wo beide Bereiche über eigene Fenster verfügen. In typischen Stadtwohnungen mit nur einer Aussenwand führen sie jedoch oft zu dauerhaft dunklen Innenbereichen, die künstlich beleuchtet werden müssen – ein kostspieliger Fehler bei den aktuellen Strompreisen.

Mobile und offene Systeme: Grenzen erkennen

Regalwände und Stellwände haben ihre Berechtigung als flexible Einrichtungselemente, erreichen aber selten die nötige Raumhöhe für eine echte Zonierung. In Altbauwohnungen mit 3,20 Meter hohen Decken – typisch für Gründerzeitbauten in Bern oder Basel – wirkt ein 2 Meter hohes Regalsystem deplatziert und verfehlt seine raumteilende Funktion.

Wohnungstypen und ihre spezifischen Anforderungen

Lofts und umgenutzte Industriebauten

Die Umnutzung alter Fabrikgebäude zu Wohnraum ist in Schweizer Städten weit verbreitet. Diese Räume zeichnen sich durch offene Grundrisse und Deckenhöhen von 3,50 bis 4,00 Metern aus. Hier sind massgeschneiderte Lösungen keine Luxusoption, sondern technische Notwendigkeit. Standard-Raumteiler wirken in diesen Dimensionen wie Spielzeug und erfüllen ihre Funktion nicht.

Moderne Neubauten mit Grossraumkonzept

Offene Wohn-Koch-Bereiche sind heute Standard, werden aber zunehmend nachträglich unterteilt. Mit der steigenden Verbreitung von Homeoffice – laut aktuellen Studien arbeiten über 30% der Schweizer Angestellten regelmässig von zuhause – wird die akustische Abtrennung zum entscheidenden Faktor. Betondecken und glatte Böden verstärken die Schallübertragung zusätzlich.

Altbauten: Charme trifft auf praktische Herausforderungen

Gründerzeitliche Wohnungen mit ihren hohen Räumen und Durchgangszimmer-Situationen stellen besondere Anforderungen an Raumteilerlösungen. Die charakteristischen Deckenhöhen zwischen 2,80 und 3,20 Metern machen Massanfertigung zur Regel, nicht zur Ausnahme.

Türintegration: Ein oft übersehener Planungsaspekt

Warum eine Türöffnung von Anfang an mitgedacht werden sollte

Viele Bauherren entscheiden sich zunächst für einen reinen Raumteiler und stellen erst später fest, dass eine Türöffnung den Komfort erheblich steigern würde. Eine nachträgliche Integration ist technisch aufwändig und kostspielig. Selbst wenn die Tür zunächst dauerhaft offen bleiben soll, empfiehlt es sich, die Öffnung von Beginn an zu planen.

Koordinierte Systeme statt Einzellösungen

Werden Lofttür und Raumteiler von verschiedenen Anbietern bezogen, entstehen oft störende Materialbrüche. Unterschiedliche Profilstärken oder abweichende RAL-Töne fallen sofort ins Auge und lassen das Gesamtbild unharmonisch wirken.

Investition und Werterhalt: Kostenübersicht für Schweizer Käufer

Preissegmente in Franken

Kategorie Preisbereich (CHF) Eigenschaften Limitierungen
Möbelhaus-Standard 200–500 Schnell verfügbar, selbst montierbar Nur Standardmasse, keine Raumhöhe-Anpassung
Fachhandel konfektioniert 900–1.800 Bessere Materialien, begrenzte Anpassung Standardbreiten, wenig Individualisierung
Manufaktur-Massanfertigung ab CHF 945 Vollständig massgeschneidert, Festpreisgarantie 5-6 Wochen Lieferzeit
Lokale Einzelfertigung 3.000–8.000+ Handwerkliche Unikate Lange Planungsphasen, Preisrisiko

Bei Manufaktur X erhalten Sie den Festpreis direkt aus dem 3D-Konfigurator – ohne versteckte Kosten oder nachträgliche Aufschläge. Alle Preise verstehen sich inklusive Import und Zollabwicklung für die Schweiz.

Praktische Umsetzung: Von der Planung zur Installation

Massnahme vor der Bestellung

Schweizer Präzision beginnt bereits bei der Vermessung. Geben Sie die exakten Wunschmasse ein, nicht die Rohbaumasse. Der Unterschied zwischen gewünschter Fertigmassbreite und konstruktiver Öffnung kann mehrere Zentimeter betragen.

Tageslichtanalyse als Entscheidungshilfe

Bevor Sie sich für ein Material entscheiden, führen Sie einen einfachen Test durch: Kann die abzutrennende Zone ohne Kunstlicht genutzt werden? Falls nein, ist eine transparente Lösung nicht nur ästhetisch, sondern funktional geboten.

Die Investition in einen hochwertigen, massgeschneiderten Raumteiler zahlt sich langfristig aus – sowohl in der täglichen Nutzungsqualität als auch beim Wiederverkaufswert der Immobilie.

§ 18.1 / Auch im Magazin*

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